Zehn Jahre nach dem Erdbeben: Amatrice gedenkt der Opfer
Wichtige Fakten
- • Etwa 300 Tote bei Erdbeben 2016 in Mittelitalien.
- • Allein in Amatrice starben 239 Menschen.
- • Weniger als 40 % der Gebäude sind wiederhergestellt.
- • Viele Bewohner leben weiter in Notunterkünften.
Gedenken an die Opfer
In Amatrice, Mittelitalien, haben Menschen der Erdbebenopfer von 2016 gedacht. Bei der Erdbebenserie kamen etwa 300 Menschen ums Leben, allein in Amatrice 239. Um 3:36 Uhr, dem Zeitpunkt des Hauptbebens von 6,2, wurde eine Schweigeminute abgehalten. Glocken läuteten für jedes Opfer. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni besuchte Amatrice und traf Angehörige; am Denkmal für die Toten wurde ein Kranz niedergelegt, eine Gedenkmesse war geplant.
Zerstörung und langsamer Wiederaufbau
Der historische Ortskern Amatrices wurde komplett zerstört, die Bilder gingen um die Welt. Noch heute sind Baustellen und Ruinen präsent, viele Bewohner leben in Notunterkünften. Offiziell sind nicht einmal 40 Prozent der beschädigten Gebäude wiederhergestellt. Zwar wurden Milliardenhilfen des Staates bereitgestellt, doch der Wiederaufbau kommt schleppend voran. Der Sonderbeauftragte Gianni Castelli räumt Fehler in den ersten Jahren ein und verweist auf ein neues Tempo. Meloni betonte: „Viel wurde erreicht, aber überall bleibt noch viel zu tun.“
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