China erreicht Wachstumsziel 2025 – Konjunktur schwächelt zum Jahresende, Exporte bleiben Stütze
- • Nach Angaben des Nationalen Statistikamts wuchs Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 um 5,0% und traf damit das Regierungsziel von „rund 5%“.
- • Im vierten Quartal 2025 verlangsamte sich das Wachstum auf 4,5% gegenüber dem Vorjahr – das schwächste Quartalswachstum seit dem Ende der strengen Corona-Lockdowns vor rund drei Jahren.
- • Die Quartalsraten lagen zuvor bei 5,4% (Q1), 5,2% (Q2) und 4,8% (Q3).
"Für 2026 erwarten Weltbank und IWF eine weitere Wachstumsabkühlung. Exporte dürften vorerst ein zentraler Stabilitätsfaktor bleiben, während schwacher Arbeitsmarkt, Deflationssignale, der anhaltende Immobilienabschwung und die demografische Schrumpfung die Binnenkonjunktur belasten. Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch geopolitische und handelspolitische Risiken; zugleich setzt die Regierung weiter auf konsumstützende Maßnahmen wie Subventionsprogramme."
ifo: US-Zölle unter Trump belasten deutsche Wirtschaft – neue EU-Handelsabkommen könnten Effekte überkompensieren
- • Das ifo-Institut bezeichnet die US-Zölle als „negativen Schock“ für die deutsche Wirtschaft (Aussage von Lisandra Flach, Leiterin des ifo-Zentrums für Außenwirtschaft).
- • Simulationen des ifo-Instituts zufolge würde eine fortgesetzte Abschottung der USA die deutsche Wirtschaftsleistung dauerhaft um rund 0,13% verringern.
- • Laut Statistischem Bundesamt wurden 2024 Waren im Wert von rund 161 Mrd. Euro aus Deutschland in die USA exportiert.
"Kurzfristig bleibt die US-Zollpolitik ein spürbarer Belastungsfaktor für Wachstum und Exporte. Gleichzeitig rückt die Handlungsoption über neue EU-Freihandelsabkommen stärker in den Fokus: Nach Einschätzung des ifo könnten zusätzliche Abkommen – über Mercosur hinaus – die negativen Effekte sogar überkompensieren, auch wenn Verhandlungen erfahrungsgemäß Jahre dauern können."
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