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Kulturstaatsminister Weimer hat die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises am 19. März 2026 abgesagt.
Drei linke Buchhandlungen wurden zuvor über das 'Haber-Verfahren' vom Verfassungsschutz geprüft und gestrichen.
Die betroffenen Buchhandlungen klagen gegen den Ausschluss und erhielten Unterstützung vom Schriftstellerverband PEN.
Der Preis ist mit 7.000 bis 25.000 Euro dotiert und würdigt engagierte kleine Buchläden.
Weimers Vorgehen gilt juristisch als umstritten und wird als 'Gesinnungsprüfung' kritisiert.
"Die Absage der Preisverleihung und die juristischen Auseinandersetzungen werfen grundsätzliche Fragen zur Kunstfreiheit und staatlichen Kulturförderung auf."