Schwerer Winter in Kiew: Russlands Angriffe auf Energieinfrastruktur führen zu humanitärer Krise
- • Russland hat 80% der Stromerzeugungskapazitäten des Energieversorgers DTEK zerstört.
- • In Kiew sind 2.600 Gebäude ohne Strom und Heizung, 45% der Schulen sind geschlossen.
- • Mindestens 10 Menschen starben an Unterkühlung, 1.469 wurden hospitalisiert.
"Die anhaltenden Angriffe auf die Energieinfrastruktur verschärfen die humanitäre Krise in der Ukraine und erfordern dringend internationale Unterstützung, insbesondere Luftabwehrsysteme."
Angriffe auf Energieinfrastruktur in der Ukraine verschärfen humanitäre Krise
- • Mindestens zwei Tote bei jüngsten russischen Raketen- und Drohnenangriffen in der Ukraine.
- • Über 2.600 Gebäude in Kiew nach Angriffen ohne Heizung, Temperaturen bis -20°C.
- • Großbritannien stellt weitere 540 Mio. Pfund für Luftabwehr an die Ukraine bereit.
"Die Eskalation der Angriffe auf zivile Infrastruktur verschlimmert die humanitäre Lage in der Ukraine erheblich und unterstreicht die Dringlichkeit internationaler Unterstützung."
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Russland setzt Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur fort - Tausende ohne Heizung
- • Russlands Angriffe auf Energieanlagen in Kiew, Odessa und Dnipro dauern an.
- • In Kiew sind fast 2.600 weitere Gebäude ohne Heizung nach jüngsten Attacken.
- • Mindestens zwei Menschen wurden bei den jüngsten Angriffen getötet.
"Die anhaltenden Angriffe auf die Energieinfrastruktur verschärfen die humanitäre Krise in der Ukraine, während diplomatische Gespräche zwischen Russland, Ukraine und USA anstehen."
Selenskyj warnt vor russischen Angriffen auf Energie- und Atomstrom-Netze – Ukraine verhandelt in den USA über Sicherheitsgarantien
- • Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte nach einem Briefing des Chefs des ukrainischen Verteidigungsnachrichtendienstes Oleh Iwaschtschenko vor weiteren russischen Angriffen auf den Energiesektor – ausdrücklich auch auf Anlagen und Netze, die Kernkraftwerke versorgen.
- • Selenskyj erklärte, Russland zeige keine Bereitschaft zu Vereinbarungen oder zu einem Kriegsende und versuche weiter, die Ukraine im Winter durch Angriffe auf das Stromnetz „einzufrieren“; solche Schläge schwächten zudem die Bemühungen wichtiger Staaten, insbesondere der USA, den Krieg zu beenden.
- • In der Nacht auf Samstag meldete das Energieministerium Angriffe auf Energieinfrastruktur in den Regionen Kyjiw und Odesa; in der Region Kyjiw waren demnach mehr als 20 Ortschaften zeitweise ohne Strom.
"Kurzfristig ist mit weiteren Angriffen auf Energieanlagen zu rechnen, was die Versorgungslage im Winter weiter verschärfen könnte. Politisch hängt ein mögliches Abkommen, das Selenskyj für Davos in Aussicht stellt, zunächst von der Zustimmung der US-Seite ab; zugleich bleibt unklar, ob Russland zu Kompromissen bereit ist, da in Berichten harte Vorbedingungen genannt werden."
Ukraine schickt Delegation erneut in die USA – Selenskyj hofft auf Abkommen in Davos, Angriffe auf Energieanlagen dauern an
- • Eine ukrainische Delegation ist für weitere Gespräche über ein mögliches Kriegsende und Sicherheitsgarantien im US-Bundesstaat Florida eingetroffen; dies bestätigte Präsidialamtschef Kyrylo Budanow.
- • Zur Delegation gehören neben Budanow auch Sicherheitsratschef Rustem Umerow und Unterhändler David Arachamia; Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die Abreise zuvor bekanntgegeben.
- • Geplant sind Treffen mit US-Sondergesandtem Steve Witkoff, Jared Kushner und Armeeminister Dan Driscoll; Thema sind Sicherheitsgarantien sowie die wirtschaftliche Erholung der Ukraine.
"Ob es in Davos tatsächlich zu einer Unterzeichnung kommt, hängt von der Klärung der noch offenen Streitpunkte zwischen Kyjiw und Washington sowie von der Frage ab, ob und in welcher Form Moskau die Vorschläge überhaupt prüft. Parallel dürften die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur den Druck auf die Ukraine während der Kälteperiode hoch halten."
Odesa unter verstärktem russischen Beschuss: Angriffe auf Häfen und Energieversorgung verschärfen Winterkrise
- • Odesa steht laut BBC seit Wochen unter anhaltenden russischen Luftangriffen; Ziele sind insbesondere Hafen- und Energieinfrastruktur, zugleich werden regelmäßig Wohngebäude getroffen – teils mit tödlichen Folgen.
- • Die Region ist wirtschaftlich und strategisch zentral: Odesa verfügt über die drei größten ukrainischen Häfen, darunter den einzigen Tiefwasserhafen; 90% der ukrainischen Exporte wurden im Vorjahr über den Seeweg verschifft.
- • Russische Angriffe beschädigten laut BBC Infrastruktur und zerstörten Fracht/Container; Besatzungsmitglieder ausländischer Handelsschiffe im Golf von Odesa wurden dabei verletzt oder getötet.
"Sollten die Angriffe auf Hafenanlagen und Energieinfrastruktur anhalten, drohen längerfristige Schäden für Odesas Exportwirtschaft und eine weitere Abschreckung internationaler Reedereien. Gleichzeitig dürfte die Belastung der Bevölkerung im Winter durch Strom- und Heizungsunterbrechungen sowie zunehmende Alarm-Müdigkeit weiter steigen; neue Treffer auf zivile Infrastruktur und Schiffe bleiben wahrscheinlich."