Bundesweite Warnstreiks vor entscheidender Tarifrunde im öffentlichen Dienst
- • Ver.di und dbb fordern 7% mehr Lohn oder mindestens 300 Euro monatlich.
- • Arbeitgeber schlagen 5% Erhöhung über 29 Monate vor, Gewerkschaften kritisieren dies als zu niedrig.
- • Warnstreiks betreffen Unikliniken, Hochschulen, Kitas und Behörden in fast allen Bundesländern.
"Die Verhandlungen am 11. Februar in Potsdam werden zeigen, ob sich die Parteien angesichts der scharfen Positionen auf einen Kompromiss einigen können, wobei die Gewerkschaften eine Mitgliederbefragung zur Legitimierung des Ergebnisses planen."
Einflussreiche Warnstreiks im Öffentlichen Dienst weiten sich aus
- • Ab heute finden bundesweite Warnstreiks im Öffentlichen Dienst statt.
- • 22 Unikliniken sind von den Streiks betroffen, Patienten werden deutliche Einschränkungen spüren.
- • Notfallversorgung bleibt trotz der Streiks gesichert.
"Die laufenden Warnstreiks im Öffentlichen Dienst erhöhen den Druck erheblich. Es gibt keine Aussicht auf eine Einigung vor der nächsten Verhandlungsrunde im Februar. Weitere Eskalationen in Form von Streiks sind bis dahin zu erwarten, insbesondere in Bildungs- und Forschungseinrichtungen."
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Debatte über telefonische Krankschreibung und Krankenstand in Deutschland intensiviert sich
- • Bundeskanzler Friedrich Merz hinterfragt die Notwendigkeit der telefonischen Krankschreibung in Deutschland.
- • Im Jahr 2025 lag der Krankenstand stabil bei 5,4%, mit durchschnittlich 19,5 Kalendertagen pro Beschäftigtem.
- • Der Anteil an telefonischen Krankschreibungen machte zuletzt nur 0,9% aller Fälle aus.
"Die Debatte um die Notwendigkeit und Auswirkungen der telefonischen Krankschreibung bleibt offen. Es ist unwahrscheinlich, dass die Praxis in naher Zukunft abgeschafft wird, obwohl weiterhin Korrekturen und Verbesserungen in Betracht gezogen werden."