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Marie-Thérèse Ross-Mahé wurde am 1. April in Alabama festgenommen, nachdem sie ihr 90-Tage-Visum überzogen hatte.
Sie war mit einem US-Veteran verheiratet und in einen Erbstreit mit dessen Söhnen verwickelt, der zur Festnahme beitrug.
Die Richterin vermutet, dass ein Sohn als ehemaliger Staatsbeamter ICE über den Visumsverstoß informiert haben könnte.
Nach zwei Wochen Haft in Louisiana wurde sie nach diplomatischer Intervention freigelassen und nach Frankreich zurückgeflogen.
Ihre Familie äußerte sich besorgt über ihren Gesundheitszustand, da sie an Herz- und Rückenproblemen leidet.
"Der Fall zeigt die Anfälligkeit älterer Einwanderer in den USA für Haft und die Bedeutung diplomatischer Interventionen bei solchen Vorfällen."
"Die strafrechtlichen Ermittlungen und die laufenden Voruntersuchungen dürften in den kommenden Wochen und Monaten neue Erkenntnisse zu Verantwortlichkeiten, Sicherheitsmängeln und möglichen Pflichtverletzungen liefern. Mögliche Folgen sind Anklagen, längere Haftanordnungen oder Hausarrest/Reisebeschränkungen für Beteiligte sowie zivilrechtliche Klagen gegen Betreiber und Versicherungen. Die Stiftung und die Modalitäten zur Verteilung von Spenden sollen konkretisiert werden; es ist zudem mit verschärften landes- bzw. kantonalen Sicherheitsprüfungen in Veranstaltungsstätten zu rechnen. Die Auszahlung der angekündigten Soforthilfe soll zeitnah erfolgen, bietet jedoch nur eine erste Unterstützung; weitere finanzielle Hilfen durch die Stiftung oder mögliche Entschädigungen könnten folgen."