Straße von Hormus blockiert: Ölhandel weltweit beeinträchtigt
- • Die Straße von Hormus ist für 20% des weltweiten Ölverbrauchs und ein Fünftel des LNG-Handels verantwortlich.
- • Große Reedereien wie Hapag-Lloyd und Maersk meiden die Region und umfahren das Kap der Guten Hoffnung.
- • Versicherer ziehen Kriegsrisikodeckung für iranische Gewässer und den Persischen Golf zurück.
"Die Dauer der Blockade wird entscheidend sein für die weitere Entwicklung der Ölpreise und die wirtschaftlichen Auswirkungen weltweit."
EU setzt Mercosur-Abkommen vorläufig in Kraft trotz anhaltender Kontroversen
- • Uruguay und Argentinien haben das Abkommen bereits ratifiziert, Brasilien und Paraguay folgen voraussichtlich.
- • Die vorläufige Anwendung ermöglicht Unternehmen frühzeitige Zollvorteile vor formeller Ratifizierung.
- • Frankreichs Präsident Macron kritisiert die Entscheidung als 'böse Überraschung' ohne Parlamentsabstimmung.
"Die vorläufige Anwendung des Abkommens verschärft die innereuropäischen Konflikte, während Unternehmen bereits von Handelserleichterungen profitieren können."
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Merz in China: Wirtschaftskooperation trotz geopolitischer Spannungen
- • China ist seit zehn Jahren Deutschlands wichtigster Handelspartner vor den USA.
- • Das Handelsdefizit Deutschlands mit China betrug 2025 über 89 Milliarden Euro.
- • Deutschland ist bei seltenen Erden von China abhängig, Exportkontrollen behindern Unternehmen.
"Der Besuch unterstreicht die anhaltende Bedeutung Chinas als Wirtschaftspartner, während Deutschland versucht, Abhängigkeiten zu reduzieren und Wettbewerbsverzerrungen anzugehen."
Neue US-Zölle treten in Kraft, China droht mit Vergeltung
- • 10% Zölle in Kraft, nachdem Supreme Court frühere Zölle blockierte.
- • EU und UK drohen mit Gegenmaßnahmen, wollen aber Handelskrieg vermeiden.
- • FedEx verklagt USA auf Rückerstattung von Zollzahlungen.
"Die neuen US-Zölle führen zu internationalen Spannungen und erhöhter Unsicherheit für Unternehmen, mit potenzieller Eskalation durch Vergeltungsmaßnahmen."
Neue US-Zölle in Kraft: 10% auf fast alle Importe, Planung für 15% läuft
- • Neue US-Zölle von 10% gelten seit dem 24.02.2026 auf fast alle Importe.
- • Das Supreme Court kippte frühere IEEPA-Zölle als rechtswidrig, was Rückforderungen ermöglicht.
- • Die EU hat die Ratifizierung eines Handelsabkommens mit den USA ausgesetzt.
"Die Unsicherheit durch die unberechenbare US-Handelspolitik belastet deutsche Unternehmen und erhöht das Risiko für Handelskriege."
Supreme Court kippt Trumps Zölle - Neue Unsicherheit für transatlantischen Handel
- • US-Supreme Court erklärte Zölle unter Notstandsgesetz IEEPA für illegal mit 6:3 Stimmen.
- • Betroffen ist der 15-Prozent-Zoll auf die meisten EU-Produkte, etwa 75% der Zolleinnahmen.
- • Trump verhängte neuen weltweiten Zusatzzoll von 10% für 150 Tage auf Basis Handelsgesetz 1974.
"Die Unsicherheit für Unternehmen bleibt hoch, da Trump trotz Niederlage seine Zollstrategie fortsetzt und das geplante EU-US-Handelsabkommen nun infrage steht."
Supreme Court stoppt Trumps Zölle - Neue Unsicherheit und Rückzahlungsdebatte
- • US-Supreme Court kippte Trumps Zölle mit 6:3 Stimmen als unrechtmäßig (IEEPA-Gesetz).
- • Trump kündigte neue 10% Zölle auf Basis des Trade Acts von 1974 für 150 Tage an.
- • Rückzahlung von bis zu 175 Mrd. Dollar an Importeure ist rechtlich möglich, aber komplex.
"Die Handelsunsicherheit bleibt hoch, da Trump trotz der Niederlage alternative Wege für Zölle sucht und die Rückzahlungsfrage ungeklärt ist."
Chinas Wirtschaft stagniert: Deflationsrisiko und schwacher Binnenkonsum belasten weiter
- • Verbraucherpreise stiegen im Januar nur um 0,2% im Vorjahresvergleich.
- • Chinas Wirtschaft wuchs im Q4 so langsam wie seit drei Jahren nicht.
- • Lebensmittelpreise sanken insgesamt um 0,7%, während Gemüse und Fisch teurer wurden.
"Ohne Verbesserungen des Sozialsystems zur Steigerung der Konsumbereitschaft bleibt Chinas Wirtschaft anfällig für anhaltende Deflationsrisiken und schwaches Wachstum."
Neue Entwicklungen im Grönland-Konflikt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos
- • US-Präsident Donald Trump kündigt Strafzölle gegen Deutschland und andere europäische Länder an, falls Grönland nicht verkauft wird.
- • Frankreichs Präsident Macron fordert eine entschlossene Antwort der EU.
- • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verspricht eine unerschrockene Reaktion der EU.
"Der Konflikt um Grönland bleibt angespannt, jedoch bestehen diplomatische Möglichkeiten, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Die Folgen für transatlantische Beziehungen sind noch ungewiss, während der wirtschaftliche Druck auf beiden Seiten wächst. Trumps Rede in Davos könnte weitere Hinweise auf die künftigen Verhandlungen geben."
Carney und Xi sprechen von „strategischer Partnerschaft“ – Kanada und China nähern sich an und vereinbaren Energie- und Handelsgespräche
- • Kanadas Premier Mark Carney traf in Peking Chinas Staatschef Xi Jinping in der Großen Halle des Volkes; es ist der erste Besuch eines kanadischen Regierungschefs in China seit acht Jahren.
- • Carney sprach von einer „neuen strategischen Partnerschaft“ und stellte „Engagement und Zusammenarbeit“ als Grundlage einer Annäherung dar.
- • Laut Carney gibt es eine vorläufige handelspolitische Verständigung zur Senkung von Zöllen; konkrete Details bleiben teils offen.
"Die Ankündigung einer „strategischen Partnerschaft“ und neue Abkommen deuten auf eine beschleunigte Normalisierung hin. Entscheidend wird sein, ob aus der vorläufigen Zoll- und Handelsannäherung ein belastbares Abkommen mit klaren Sätzen und Zeitplänen wird – und ob politische Streitpunkte (u. a. Vorwürfe der Wahlbeeinflussung) die Öffnung begrenzen. In den kommenden Wochen dürften weitere Verhandlungen sowie Gespräche mit Wirtschaftsvertretern folgen."
Chinas Handelsüberschuss 2025 erreicht neuen Rekord trotz Zollkonflikten
- • Chinas Exporte stiegen 2025 um 5,5 Prozent auf 3,8 Billionen Dollar.
- • Der Handelsüberschuss erreichte knapp 1,2 Billionen Dollar.
- • Der Handel mit Afrika und den ASEAN-Staaten wuchs stark.
"Chinas wirtschaftliche Stärke im Außenhandel wird weiter von strukturellen Problemen und globalen Handelskonflikten beeinflusst. Die USA bleiben ein herausfordernder Markt, fokussiert auf hohe Zölle. Jedoch wächst die Wichtigkeit anderer Märkte insbesondere in Afrika, Südostasien und Europa. Änderungen an Subventionen und Exportvergünstigungen deuten auf eine Anpassung Chinas an internationale Handelsbedingungen hin."