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Das Bezirksgericht Warschau ordnet drei Monate Untersuchungshaft für den früheren polnischen Justizminister Zbigniew Ziobro an.
Zbigniew Ziobro wird 26 Straftaten vorgeworfen, einschließlich Veruntreuung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.
Er hat sich nach Ungarn abgesetzt und dort politisches Asyl beantragt.
Ein europäischer Haftbefehl könnte gegen Ziobro ausgestellt werden.
Ziobro war von 2015 bis 2023 polnischer Justizminister und ab 2016 auch Generalstaatsanwalt.
Die Vorwürfe schließen die Verwendung von sechs Millionen Euro für Überwachungssoftware aus einem Justizfonds ein.
Die Verfahren laufen unter Aufsicht unabhängiger Gerichte, sagte Polens Justizminister Waldemar Żurek.
"Unklar bleibt, ob Ungarn Ziobro an Polen überstellen wird. Eine mögliche Strafverfolgung könnte die politischen Spannungen zwischen den beiden Ländern beeinflussen."