Anklage gegen mutmaßliche iranische Agenten: Anschlag auf jüdische Einrichtungen geplant
Wichtige Fakten
- • Ali S. soll für iranische Revolutionsgarde spioniert und Anschlag geplant haben.
- • Nach Angaben der Bundesanwaltschaft war auch ein Supermarkt im Visier.
- • Tawab M. soll für den Anschlag Waffen und Sprengstoff beschafft haben.
- • Der Hinweis auf Ali S. kam vom israelischen Geheimdienst.
Anklage nach iranischer Agententätigkeit und Anschlagsplänen
Der Generalbundesanwalt hat zwei Männer angeklagt, die im Auftrag des Iran spioniert und Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Deutschland geplant haben sollen. Ali S., der in Dänemark festgenommen und nach Deutschland überstellt wurde, soll für die iranischen Quds-Kräfte gearbeitet haben. Er beobachtete und fotografierte Ziele in Berlin, darunter einen jüdischen Supermarkt, den Sitz der Deutsch-Israelischen Gesellschaft sowie den Zentralrat der Juden in Deutschland. Nach Überzeugung der Ermittler plante er zudem Mordanschläge auf den Präsidenten des Zentralrats, Josef Schuster, und den Grünen-Politiker Volker Beck. Tawab M. soll Waffen beschafft haben. Die Sicherheitslage für jüdische Einrichtungen gilt als angespannt.
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