Teilen:
International 30.05.2026, 12:16 Aktualisiert: 30.05.2026, 23:01

AUKUS-Staaten entwickeln unbemannte Unterwassertechnologie zum Schutz von Seekabeln

USA, UK und Australien kündigen UUV-Projekt unter AUKUS-Pakt an.

Wichtige Fakten

  • USA, UK und Australien kündigen UUV-Projekt unter AUKUS-Pakt an.
  • Ziel: Schutz von Unterseekabeln und Unterwasserinfrastruktur.
  • Technologie soll Sensoren und Waffen für Drohnen umfassen.
  • UK stellt umgerechnet rund 201 Millionen US-Dollar bereit.
  • Projekt soll Militärpräsenz im Indo-Pazifik stärken.

Neues AUKUS-Projekt für Unterwasser-Drohnen

Die USA, Großbritannien und Australien haben die Entwicklung fortschrittlicher Nutzlasten für unbemannte Unterwasserfahrzeuge (UUV) im Rahmen ihres Militärbündnisses AUKUS angekündigt. Das Projekt, das unter der Säule II des Pakts läuft, soll bis 2025 einsatzbereit sein. Großbritannien beteiligt sich mit umgerechnet rund 201 Millionen US-Dollar. Die UUVs mit Sensoren und Waffensystemen sollen Unterwasserkabel, Pipelines und strategische Meeresgebiete schützen, was als Reaktion auf die wachsende maritime Präsenz Chinas und russische Spionagevorwürfe gewertet wird.

Kritik an Verzögerungen wird begegnet

Der britische Verteidigungsminister John Healey räumte ein, dass AUKUS bisher „zu viel geredet und zu wenig geliefert“ habe, betonte jedoch eine Trendwende. Der Pentagon-Chef Pete Hegseth bestätigte den Zeitplan für die Rotation von Atom-U-Booten in Australien. Das Projekt stößt strategisch auf Chinas Ablehnung und zielt auf die Sicherung der globalen Kommunikationsinfrastruktur ab, von der moderne Volkswirtschaften kritisch abhängen.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.