Australien: Datenschutzbedenken bei Smartglasses, Vogelgrippe und politische Wirren
Wichtige Fakten
- • Generalstaatsanwältin Rowland fordert Datenschutzprüfung für Smartglasses.
- • H5-Vogelgrippe: 119 Fälle in Südaustralien, Stallpflicht in Victoria.
- • Zweiter NSW-Liberaler muss vor Icac aussagen.
- • Anklagen gegen Klimaprotestierende am Kohlehafen fallen gelassen.
- • Wartezeit für Elternvisa bis zu 33 Jahre, viele sterben.
Smartglasses: Datenschutzbedenken
Die australische Generalstaatsanwältin Michelle Rowland hat den Datenschutzbeauftragten über potenzielle Risiken von Smartglasses informiert. Sie betonte, dass diese Geräte besonders für Frauen und Kinder Gefahren durch unangemessene Aufnahmen, Belästigung oder Überwachung bergen könnten. Rowland kündigte an, die Datenschutzgesetze an das digitale Zeitalter anzupassen.
Vogelgrippe: Ausbreitung und Maßnahmen
Die H5-Vogelgrippe breitet sich in Australien aus, insbesondere in Südaustralien und Victoria. Die Regierung von Victoria hat eine vorübergehende Stallpflicht für Geflügelhalter mit 50 oder mehr Tieren erlassen. Die Royal Adelaide Show hat Vogelausstellungen abgesagt, die Melbourne Royal Show beobachtet die Lage.
Politik: Korruptionsermittlungen und Parteienstreit
Im Skandal um den Immobilienentwickler Jean Nassif muss die NSW-Schattenschatzministerin Eleni Petinos vor der Antikorruptionskommission Icac aussagen. Es geht um mögliche illegale Spenden und Einflussnahme. Zudem wurde die progressive „Free Palestine Party“ nicht zur Wahl zugelassen, da ihr Name dem der von Avi Yemini registrierten Partei „Free Palestine“ zu ähnlich ist.
Justiz: Klimaprotest und Verfahren
Die Anklagen gegen über 100 Klimaaktivisten, die 2024 den Kohlehafen Newcastle blockiert hatten, wurden fallen gelassen. Die Polizei begründete dies mit einer Überprüfung der Beweislage. Auch im Prozess gegen Alan Jones sagt das mutmaßliche Opfer J weiter aus.
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