Australische IS-Familien kehren aus Syrien zurück
Wichtige Fakten
- • Zwölf Kinder und sieben Frauen landeten in Melbourne und Sydney.
- • Die meisten verließen Australien vor über einem Jahrzehnt.
- • Innenminister Tony Burke bereitet Rückkehr seit 2014 vor.
- • Einige Frauen könnten strafrechtlich verfolgt werden.
- • Save the Children fordert Unterstützung für die Kinder.
Rückführung aus syrischen Lagern
Eine Gruppe von 19 australischen Staatsbürgern – zwölf Kinder und sieben Frauen – ist aus Syrien nach Australien zurückgekehrt. Sie waren nach der Niederlage des Islamischen Staats in einem Lager festgehalten worden. Die meisten hatten Australien vor mehr als einem Jahrzehnt verlassen oder waren in Syrien oder im Irak geboren. Die ersten Flugzeuge landeten am Dienstag in Melbourne, weitere in Sydney.
Vorbereitungen und rechtliche Lage
Innenminister Tony Burke erklärte, die Sicherheitsbehörden bereiteten sich seit 2014 auf die Rückkehr vor. Die Frauen müssten mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, falls sie Straftaten begangen hätten. Die Polizei von New South Wales erwartete zunächst keine Festnahmen in Sydney.
Erfahrungen der Rückkehrer
Zu den Rückkehrern gehören Nesrine Zahab, die nach eigenen Angaben versehentlich nach Syrien gelangte, sowie Kawsar Kanj und Kirsty Rosse-Emile. Ihre Ehemänner, die ebenfalls IS-Mitglieder waren, befinden sich weiterhin in Syrien.
Unterstützung für Kinder
Save the Children Australia forderte umfassende psychosoziale und medizinische Betreuung für die Kinder, deren Wohlergehen gegenüber politischen Debatten priorisiert werden müsse.
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