Berlin erhält Lösegeldforderung nach Hackerangriff auf Landesnetz
Wichtige Fakten
- • Lösegeldforderung nach Hackerangriff eingegangen
- • Senat weigert sich, auf Erpressung einzugehen
- • Personenbezogene Daten könnten betroffen sein
- • Ermittlungen durch LKA und Staatsanwaltschaft laufen
Senat bestätigt Lösegeldforderung
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat bestätigt, dass das Land Berlin nach dem Hackerangriff auf das Landesnetz erpresst wird. Die Forderung sei am Donnerstagabend eingegangen. Wegner betonte, das Land werde sich nicht erpressen lassen. Die Summe des geforderten Lösegelds ist nicht bekannt.
Ermittlungen und Daten
Gegen die Täter ermitteln Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft. Laut Innensenatorin Iris Spranger sind Wahlbezogene Daten zu 100 Prozent abgesichert. Die Hacker waren bereits seit dem 7. August in das Netz eingedrungen, Daten könnten abgeflossen sein, auch personenbezogene.
Konsequenzen und Sicherheit
Die Senatsverwaltungen für Verkehr und Stadtentwicklung wurden abgekoppelt. Eine US-Spezialfirma untersucht das System, die Analysen könnten Monate dauern. Ein Notfallstab wurde eingerichtet, um den Vorfall zu bewältigen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.