Trump droht Iran mit Zerstörung - Wolfram-Knappheit und Russland-Profite verschärfen Krise
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Trump droht Iran mit Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke bis Mittwoch 2 Uhr deutscher Zeit.
- • UN-Generalsekretär Guterres warnt: Angriffe auf zivile Infrastruktur verstoßen gegen Völkerrecht.
- • Wolfram-Preis erreicht Rekordhoch von 3.150 Dollar je Tonne - Anstieg um 50% seit Kriegsbeginn.
- • Russland profitiert monatlich mit über 10 Milliarden Euro von gestiegenen Rohstoffpreisen durch Hormus-Blockade.
- • Iran lehnt Waffenruhe ab und fordert dauerhafte Beendigung des Konflikts sowie Sanktionsaufhebung.
Trump verschärft Ultimatum und droht mit Zerstörung
US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum gegenüber dem Iran verschärft und droht nun mit der vollständigen Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke im Land, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht bis Mittwoch 2 Uhr deutscher Zeit öffnen. Trump erklärte in einer Pressekonferenz, dieser Vorgang könne innerhalb von vier Stunden durchgeführt werden. Der UN-Generalsekretär António Guterres warnte daraufhin, dass Angriffe auf zivile Infrastruktur gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen würden und forderte die USA und Israel auf, solche Attacken zu unterlassen.
Iran lehnt Waffenruhe ab und Märkte reagieren angespannt
Die iranische Führung hat einen Vorschlag für eine 45-tägige Waffenruhe abgelehnt und fordert stattdessen eine dauerhafte Beendigung des Konflikts sowie die Aufhebung von Sanktionen. Die Ölmärkte reagieren nervös auf die verschärfte Lage: Der Preis für Brent-Rohöl stieg auf über 111 Dollar je Barrel, während US-Öl bei 115,61 Dollar notiert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt weiterhin vor höherer Inflation und langsamerem globalen Wachstum als Folge des Konflikts.
Rohstoffknappheit verschärft sich durch Kriegsfolgen
Der Iran-Krieg treibt nicht nur die Energiepreise, sondern auch die Kosten für strategische Rohstoffe in die Höhe. Der Preis für Wolfram, ein für Rüstung und Industrie unverzichtbares Metall, erreichte mit 3.150 Dollar je metrischer Tonne ein Rekordhoch – ein Anstieg von 50 Prozent seit Kriegsbeginn. China, das 79 Prozent der globalen Wolframproduktion kontrolliert, hat zudem seine Exporte um etwa 40 Prozent reduziert, was die Knappheit weiter verschärft.
Russland profitiert von Hormus-Blockade
Die faktische Sperrung der Straße von Hormus beschert Russland nach Berechnungen der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer monatlich Zusatzeinnahmen von mehr als zehn Milliarden Euro aus dem Export von Öl, Gas und Dünger. Russland profitiert von den gestiegenen Rohstoffpreisen auf dem Weltmarkt, weil es seine Ausfuhren über andere Routen abwickeln kann. Für Deutschland droht dadurch eine höhere Ölimportrechnung und ein Kostenschock für die Industrie.
Internationale Reaktionen und regionale Eskalation
Die israelische Armee warnte iranische Bürger davor, Züge zu benutzen, da dies ihr Leben gefährden würde. Der UN-Sicherheitsrat will noch am Dienstag über eine Resolution zum Schutz der Schifffahrt in der Straße von Hormus abstimmen, nachdem China eine Autorisierung von Gewaltanwendung blockiert hatte. Saudi-Arabien meldete die Abwehr von sieben ballistischen Raketen und 18 Drohnen, die auf das östliche Königreich abgefeuert wurden.
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