Britische Handelsinspektoren im Visier organisierter Kriminalität
Wichtige Fakten
- • 96% der front line Teams haben mit organisierter Kriminalität zu tun.
- • Über 70% der Beamten wurden bedroht oder angegriffen.
- • Banden betreiben illegale Zigaretten und Lachgas in Mini-Marts.
- • Eine Beamtin musste nach zwei Jahren Androhungen ihr Zuhause aufgeben.
- • Die Regierung stellte 10 Mio. Pfund für neue Kräfte bereit.
Bedrohung durch organisierte Kriminalität
Britische Handelsinspektoren (Trading Standards Officers) sind zunehmend Gewalt und Einschüchterung durch organisierte Banden ausgesetzt, die illegale Zigaretten und Lachgas in Mini-Marts und Vape-Shops verkaufen. Laut einer Umfrage des Chartered Trading Standards Institute (CTSI) haben 96% der front line Teams mit organisierter Kriminalität zu tun, und über 70% der Beamten wurden bereits bedroht oder angegriffen.
Persönliche Schicksale
Eine Inspektorin namens Mandy musste nach zweijährigen, konstanten Drohungen und zweimaligem Rammen ihres Autos ihr Zuhause aufgeben. Andere berichten von sexuellen Belästigungen, körperlichen Angriffen und der Notwendigkeit, ständig eine Schutzweste zu tragen.
Forderungen und Maßnahmen
Das CTSI fordert mehr Befugnisse und Investitionen, um illegale Geschäfte leichter schließen zu können. Die Regierung kündigte ein neues Team sowie jährlich 10 Millionen Pfund für zusätzliche 120 Auszubildende an, um gegen die Kriminalität vorzugehen.
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