Bürger fordern Entlastung und beschleunigte Energiewende trotz Regierungszögern
Wichtige Fakten
- • 75% der Bürger befürworten einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien (Umfrage von Caritas und European Climate Foundation).
- • 78% empfinden Deutschlands Abhängigkeit von Energieimporten als bedrohlich (Umfrage des Bundesverbands Solarwirtschaft).
- • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant Einschnitte bei der Solarförderung, die den Ausbau verlangsamen könnten.
- • Deutschland strebt an, bis 2030 mindestens 80% seines Stroms aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.
Umfrageergebnisse zur Energiepolitik
Repräsentative Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland Entlastungen von den hohen Energiekosten wünscht, die durch gestiegene Öl- und Gaspreise infolge des Irankriegs verursacht wurden. Gleichzeitig befürworten drei Viertel der Befragten einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien, um die Abhängigkeit von fossilen Importen zu reduzieren. Laut einer Umfrage des Deutschen Caritasverbands und der European Climate Foundation sprechen sich 75% für einen schnelleren Ausbau aus, während eine Umfrage des Bundesverbands Solarwirtschaft ergab, dass 78% die Importabhängigkeit als bedrohlich empfinden und 68% mehr Erneuerbare zur Reduzierung wollen.
Regierungspläne im Widerspruch
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant hingegen Einschnitte bei der Solarförderung, die den Ausbau erneuerbarer Energien verlangsamen könnten. Sie betont, dass der Ausbau künftig systemdienlich erfolgen soll, anstatt das Tempo zu erhöhen. Dies steht im Kontrast zu den Zielen der Bundesregierung, bis 2030 mindestens 80% des Stroms aus erneuerbaren Quellen zu beziehen und später eine nahezu vollständige erneuerbare Stromversorgung zu erreichen.
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