ICE in Sachsen-Anhalt nach Oberleitungsschaden gestrandet – Hunderte Reisende betroffen
Wichtige Fakten
- • ICE auf Strecke Berlin–Halle gestrandet, 600 Reisende betroffen.
- • Oberleitung riss bei Zahna, Scheiben brachen, zwei Leichtverletzte.
- • Ersatzzug kann nicht anfahren, Lok soll Zug nach Wittenberg schleppen.
- • Klimaanlage ausgefallen, Türen geöffnet, Rettungswagen angefordert.
- • Strecke gesperrt, Fern- und Regionalverkehr umgeleitet.
Zusammenfassung des Vorfalls
Bei Zahna nahe Wittenberg in Sachsen-Anhalt ist am 11. April 2026 ein vollbesetzter ICE auf der Strecke Berlin–Halle aufgrund eines Oberleitungsschadens gestrandet. Laut der Deutschen Bahn riss die Oberleitung und fiel auf den Zug, wodurch Scheiben brachen und zwei Personen leicht verletzt wurden. Etwa 600 Reisende sind betroffen und müssen vor Ort ausharren, während Experten und die Bundespolizei den Einsatz koordinieren.
Maßnahmen und Herausforderungen
Ein geplanter Ersatzzug aus Leipzig kann derzeit nicht zum liegengebliebenen ICE gelangen, da auf der Nachbartrasse kein Strom verfügbar ist. Stattdessen wird erwartet, dass eine Lok den Zug nach Wittenberg schleppt. Im ICE fiel die Klimaanlage aus, weshalb die Türen geöffnet wurden, um frische Luft einzulassen; mindestens eine Person benötigt medizinische Versorgung, und ein Rettungswagen wurde vorsorglich angefordert. Die Strecke ist gesperrt, und der Fern- und Regionalverkehr wird umgeleitet.
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