Chemie-Unfall in Washington: Acht Tote und Umweltgefahr
Wichtige Fakten
- • Acht Tote nach Chemie-Unfall in Washington.
Chemie-Unfall in Washington: Opferzahl steigt auf acht
Nach dem Chemie-Unfall auf dem Gelände einer Verpackungsfirma im US-Bundesstaat Washington sind weitere Tote geborgen worden. Die Zahl der Toten steigt damit auf acht. Drei Arbeiter gelten noch als vermisst. Die Feuerwehr teilte bei einer Pressekonferenz mit, dass sechs der neun zuletzt noch als vermisst geltenden Arbeiter tot geborgen wurden. Bereits am Vortag hatte die Feuerwehr mitgeteilt, nicht mehr mit Überlebenden zu rechnen.
Umweltgefahr durch ausgelaufene Chemikalien
Am Dienstag war auf dem Gelände der Firma ein riesiger Tank mit Weißlauge geborsten; der Tank hatte eine Kapazität von mehr als 3,4 Millionen Litern. Die Räumungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil der Tank zunächst als einsturzgefährdet galt. Acht Menschen wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Das Gelände grenzt direkt an den Columbia River, der die Bundesstaaten Washington und Oregon trennt. Nach Angaben der Feuerwehr ist ein Teil der Weißlauge in den Fluss gelangt. Zudem gelangte kontaminierte Flüssigkeit in ein Deichnetz, das sich durch die gesamte Gemeinde von Longview zieht. Die Umweltschutzbehörde EPA arbeitet daran, die Flüssigkeit aus dem Deichsystem zu spülen, um die Trinkwasserbestände der Gemeinde zu schützen. Bisher zeigen Proben keine Gefahr an.
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