Teilen:
International 21.05.2026, 11:22 Aktualisiert: 21.05.2026, 18:02

China und Russland verurteilen US-Anklage gegen Raúl Castro

Russland bezeichnet US-Druck auf Kuba als fast gewaltsam.

Wichtige Fakten

  • Russland bezeichnet US-Druck auf Kuba als fast gewaltsam.
  • Trump spricht offen über Sturz des kubanischen Regimes.
  • Kuba-Chef Díaz-Canel nennt Anklage ohne Rechtsgrundlage.
  • US-Sanktionen verschärfen Brennstoffkrise und Blackouts.
  • Kuba verhandelt seit Monaten mit USA über Konfliktlösung.

Internationale Reaktionen auf US-Anklage

China und Russland haben die US-Entscheidung scharf verurteilt, den früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro des Mordes anzuklagen. Das chinesische Außenministerium forderte die USA auf, "Nötigung" und "Drohungen" gegen den Verbündeten zu unterlassen. Der Kreml erklärte, der Druck auf Havanna "grenze an Gewalt". Russlands Sprecher Dmitri Peskow sagte, solche Methoden "können nicht geduldet werden".

Hintergrund der Anklage

Die USA werfen Castro und fünf weiteren Personen vor, für den Abschuss zweier Flugzeuge im Jahr 1996 verantwortlich zu sein, bei dem vier Menschen starben, darunter drei US-Bürger. Castro war damals Chef der Streitkräfte. Bei einer Verurteilung drohen lebenslange Haft oder Todesstrafe. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel bezeichnete die Anklage als "politisches Manöver ohne Rechtsgrundlage".

US-Politik und Konsequenzen

Präsident Trump hat offen über einen Sturz des kubanischen Regimes spekuliert und die Sanktionen verschärft, darunter ein Öl-Embargo, das zu Brennstoffkrisen und Blackouts führte. US-Außenminister Marco Rubio schloss ein militärisches Vorgehen nicht aus. Kuba verhandelt seit Monaten mit den USA über Lösungen, während die internationale Isolation zunimmt.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.