DAX schließt nahezu unverändert – Nahost-Konflikt und Ölpreise belasten
Wichtige Fakten
- • DAX schließt bei 24.350 Punkten, nahezu unverändert.
- • Trump lehnt iranische Antwort auf Friedensvorschlag ab, Eskalationsgefahr bleibt.
- • Ölpreise steigen aufgrund der Unsicherheit im Nahen Osten.
- • E.ON und BASF legen zu, Ölkonzernabhängigkeit treibt Chemietitel.
- • Gea verliert 4,9% wegen schwacher Barmittelentwicklung.
Handelsverlauf und Einflussfaktoren
Der DAX startete mit leichten Gewinnen, schloss aber nahezu unverändert bei 24.350 Punkten. Die Nervosität an den Märkten hält an, vor allem aufgrund der unklaren Lage im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump wies die iranische Antwort auf einen Friedensvorschlag als inakzeptabel zurück, was Sorgen vor einem Wiederaufflammen des Konflikts schürte. Dennoch reagierten die Anleger relativ gelassen, wie Marktexperten betonten.
Entwicklung in Schlüsselbranchen
Die Ölpreise stiegen deutlich und belasteten den Aktienmarkt insgesamt. Während der Chemiesektor, getrieben durch BASF und Brenntag, von den hohen Ölpreisen profitierte – asiatische Konkurrenten sind stärker betroffen –, gab der Anlagenbauer Gea nach schwacher Barmittelentwicklung um 4,9% nach. Hannover Rück verlor ebenfalls aufgrund schwacher Zahlen im Schadengeschäft.
Ausblick auf politische Ereignisse
Die Anleger hoffen auf den Besuch von US-Präsident Trump in China, der Bewegung in den festgefahrenen diplomatischen Prozess bringen könnte. China und die USA haben ein Interesse an der Aufrechterhaltung des „Zollfriedens“. Im Ölmarkt bleibt insbesondere die Blockade der Straße von Hormus ein Risikofaktor.
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