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Kultur 26.02.2026, 05:24

Debatte um Berlinale-Leitung nach politischer Kontroverse

Kulturstaatsminister Weimer berief eine außerordentliche Sitzung zur Zukunft der Berlinale ein.

Wichtige Fakten

  • Kulturstaatsminister Weimer berief eine außerordentliche Sitzung zur Zukunft der Berlinale ein.
  • Eine Rede des Filmemachers Abdallah Alkhatib zur Gaza-Krise führte zu scharfer politischer Kritik.
  • Berichte spekulieren über eine mögliche Ablösung von Berlinale-Chefin Tricia Tuttle.
  • Hunderte Filmschaffende unterstützten Tuttle in einem offenen Brief und warnten vor politischer Einflussnahme.
  • Die Jahrespressekonferenz der Berliner Festspiele wurde kurzfristig abgesagt.

Zusammenfassung

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat eine außerordentliche Sitzung zur Ausrichtung der Berlinale einberufen, die am Donnerstagvormittag stattfinden soll. Diese Initiative folgt auf die Vorkommnisse während der jüngsten Berlinale, insbesondere die Rede des syrisch-palästinensischen Filmemachers Abdallah Alkhatib, der der deutschen Bundesregierung vorwarf, "Partner des Völkermords in Gaza" zu sein. Die Aussagen führten zu scharfer Kritik von Politikern, darunter Bundesumweltminister Carsten Schneider und Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner.

Weitere Entwicklungen

Medienberichte, insbesondere der "Bild"-Zeitung, spekulieren über einen Wechsel an der Spitze des Festivals, mit Berlinale-Chefin Tricia Tuttle im Fokus. Tuttle steht laut Experten zwischen den Stühlen, da ihr einerseits Haltungslosigkeit vorgeworfen wird, andererseits zu viel politische Haltung. Hunderte Vertreter der Filmbranche, darunter Regisseur Tom Tykwer und die Deutsche Filmakademie, stellten sich in einem offenen Brief hinter Tuttle und warnten vor politischer Einflussnahme auf die Unabhängigkeit des Festivals. Parallel wurde eine für Donnerstag geplante Jahrespressekonferenz der Berliner Festspiele abgesagt.

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