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Gezieltes Träumen: Ein Schritt zur kreativen Problemlösung?
20 Probanden nahmen an der Studie von Karen Konkoly teil.
Wichtige Fakten
- • 20 Probanden nahmen an der Studie von Karen Konkoly teil.
- • Luzides Träumen ermöglicht den bewussten Einfluss auf Trauminhalte.
- • 12 der 20 Personen träumten häufiger von Rätseln mit gehörten Tönen.
- • Gezielte Träumer lösten doppelt so viele Rätsel.
- • Die Studie ist aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl nicht repräsentativ.
- • Nicht-luzide Träume trugen in Einzelfällen zur Problemlösung bei.
- • Interessante Erkenntnis: Die Teilnehmer lösten häufiger Rätsel, wenn sie sich später nicht an ihre Träume erinnerten.
Die von Karen Konkoly geleitete Studie an der Northwestern University in Illinois erforschte, ob gezielte Träume die Problemlösungsfähigkeit beeinflussen können. 20 Probanden wurden vor dem Schlafen mit Rätseln und spezifischen Tonfolgen konfrontiert, um gezielte Träume zu induzieren. 12 der Teilnehmer träumten häufiger von den Rätseln, die mit den Tönen verknüpft waren, was zu einer höheren Lösungsrate führte. Trotz der vielversprechenden Ergebnisse bleibt die Aussagekraft der Studie aufgrund der geringen Teilnehmerzahl begrenzt. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um zu bestimmen, inwieweit 'Dream Engineering' zur Problemlösung beiträgt und ob Träume generell einen kreativen Nutzen haben könnten.
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