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Politik 18.08.2026, 14:48

Ebola-Krise im Kongo: Deutschland und EU erhöhen Hilfe

5.021 Ebola-Infektionen im Kongo, über 2.300 Tote.

Wichtige Fakten

  • 5.021 Ebola-Infektionen im Kongo, über 2.300 Tote.
  • Deutschland stellt weitere 11 Millionen Euro Hilfe bereit.
  • EU liefert Tests im Wert von 2,5 Millionen Euro.
  • UN stockt Hilfe um 30,5 Millionen Dollar auf.
  • Ebola breitet sich am schnellsten je gemessenen aus.

Dramatische Lage im Kongo

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo droht laut UN außer Kontrolle zu geraten. Innerhalb von drei Monaten haben sich mehr als 5.000 Menschen infiziert. Die Todesrate ist extrem hoch: Bisher starben über 2.300 Menschen. Das Virus wurde in sechs Provinzen im Nordosten des Landes nachgewiesen, besonders betroffen ist Ituri. Es ist einer der schwersten Ebola-Ausbrüche der Geschichte des Landes.

Deutschland stockt Hilfe auf

Deutschland hat seine Hilfen aufgestockt und stellt zusätzliche elf Millionen Euro bereit. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan kündigte an, Ausrüstung, mobile Labore und Schulungen für Gesundheitskräfte bereitzustellen. Die Lage werde durch bewaffnete Konflikte erschwert, die den Zugang zu den Menschen für Gesundheitspersonal nahezu unmöglich machen.

EU und UN erhöhen Unterstützung

Die EU stellt Ebola-Schnelltests und Testgeräte im Wert von 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, um schnellere Diagnosen zu ermöglichen. Bisher hat die EU 493 Millionen Euro in der Region mobilisiert. Die Vereinten Nationen stocken ihre Hilfen um 30,5 Millionen Dollar auf. Der UN-Koordinator warnt: alle 30 Minuten stirbt ein Mensch an der Krankheit.

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