Enforce Tac in Nürnberg: Verteidigungsmesse wächst und zieht Großkonzerne an
Wichtige Fakten
- • Die Messe Enforce Tac ist um 30% gewachsen mit 1.300 Ausstellern.
- • Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Schirmherrschaft übernommen.
- • Rüstungsriesen wie Rheinmetall konkurrieren mit Start-ups um Aufmerksamkeit.
- • Die Messe will eine europäische Führungsrolle einnehmen.
Wachstum und Bedeutung der Messe
Die Sicherheits- und Verteidigungsmesse Enforce Tac in Nürnberg ist im Vergleich zum Vorjahr um etwa 30 Prozent gewachsen und zeigt auf 60.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Produkte von 1.300 Ausstellern. Dieses Wachstum unterstreicht die zunehmende Bedeutung der Branche, die auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten expandiert. Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Schirmherrschaft übernommen, was auf ein verändertes öffentliches Image der Verteidigungsthematik hinweist.
Aussteller und Innovationen
Während früher vor allem kleinere Spezialanbieter vertreten waren, präsentieren sich heute auch große Rüstungskonzerne wie Rheinmetall und KNDS mit schwerem Gerät. Sie konkurrieren mit Start-ups wie Arx Robotics, das unbemannte Panzerfahrzeuge ausstellt und ein wichtiger Lieferant für die Ukraine ist. Neue Wettbewerber wie Quantum Systems zeigen mit dem Mandrill erstmals unbemannte Bodenfahrzeuge.
Zukünftige Ambitionen
Die Messe strebt mit politischer Unterstützung, unter anderem von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, eine europäische Führungsrolle an. Industriekreise betonen das Ziel, Nürnbergs Position als Leitmesse der Verteidigungsindustrie zu festigen und auszubauen, insbesondere angesichts wachsender Verteidigungsetats und neuer Anbieter wie der geplanten DSEI-Messe in Hannover.
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