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Klima 18.08.2026, 11:00 Aktualisiert: 18.08.2026, 12:02

Englands alte Eichen sterben: Dürre und Hitze setzen Bäumen massiv zu

Hitzewellen verursachen Dürrestress und frühen Blattverlust bei Eichen.

Wichtige Fakten

  • Hitzewellen verursachen Dürrestress und frühen Blattverlust bei Eichen.
  • Etwa die Hälfte der alten Eichen könnte in 60 Jahren sterben.
  • Die Major-Eiche, ein jahrhundertealtes Wahrzeichen, starb im Juni.
  • Sherwood Forest verlor bereits acht alte Eichen in 2024 und 2025.
  • Auch Buchen und Kiefern leiden zunehmend unter Trockenheit.

Dürre lässt Eichen sterben

Englands alte Eichen sterben laut Woodland Trust zunehmend unter der extremen Hitze und Trockenheit des Sommers. Die Bäume erleben eine Art „verfrühten Herbst“, mit welkem Laub und vorzeitigem Blattverlust, da sie nicht genug Wasser transportieren können. Besonders betroffen sind die alten und ehrwürdigen Baumveteranen, die anfälliger für Stress sind – ihre Zahl schrumpft dramatisch.

Experten schlagen Alarm

Fachleute wie John Parker von der Arboricultural Association beobachten deutlich sichtbare Zeichen von Hitzestress. Ed Pyne sagt, dass jahrhundertealte Bäume eine Art „Überlebenskünstler“ sind, aber durch die klimatischen Veränderungen zunehmend schwächer werden. Der Tod der berühmten Major-Eiche im Juni war ein alarmierendes Signal, das den Ernst der Lage verdeutlicht.

Waldökosysteme in Gefahr

Nicht nur Eichen sind betroffen: Auch Buchen und Kiefern können die Klimaveränderungen nicht verkraften, wie Alexander Held vom European Forest Institute warnt. Die Anpassungsfähigkeit der Wälder sei begrenzt. Wenn die Dürreperioden häufiger werden, könnten viele Bäume absterben, was massive ökologische Folgen hätte. Limb failures, also abbrechende Äste, nehmen in Trockenperioden zu und gefährden die Stabilität der Baumbestände.

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