Deutsche Börse erholt sich von Zollsorgen, KI-Themen dominieren
Wichtige Fakten
- • Der DAX steigt um fast 0,8% auf 25.175 Punkte und überwindet die 25.000er-Marke.
- • Heidelberg Materials verzeichnet Rekordergebnis, verliert aber an der Börse wegen EU-Klimadebatten.
- • Nordex-Aktie legt um rund ein Fünftel zu dank starkem Quartal und hohem Auftragseingang.
- • Wall Street und asiatische Börsen steigen dank KI-Nachrichten wie AMD-Meta-Deal und Nvidia-Erwartungen.
- • Fresenius und E.ON präsentieren solide Quartalszahlen mit Wachstum und Investitionen.
Markterholung und KI-Dominanz
Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich erholt, mit dem DAX, der zum Handelsende um fast 0,8% auf 25.175 Punkte steigt und damit die 25.000-Punkte-Marke nach vorherigen Zollsorgen überwindet. Die Wall Street und asiatische Börsen, wie der japanische Nikkei-Index mit einem Plus von 1,9%, gewinnen dank positiver Signale im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) an Schwung. Ein Milliardendeal zwischen AMD und Meta sowie Partnerschaften des KI-Startups Anthropic tragen zur Entspannung bei, während die Erwartungen auf die Quartalszahlen von Nvidia als wichtiger Test für die Tech-Euphorie hoch sind.
Unternehmenszahlen und Branchentrends
Mehrere DAX-Konzerne präsentieren solide Ergebnisse: Fresenius verzeichnet Wachstum in Medikamenten und Kliniken, E.ON plant milliardenschwere Investitionen in Energienetze, und Heidelberg Materials erreicht ein Rekordergebnis für 2025. Besonders hervor sticht Nordex mit einem starken vierten Quartal und einem Rekord-Auftragseingang von 10,2 Gigawatt, begünstigt durch die boomende Windkraftnachfrage. Allerdings notieren einige Aktien nach Veröffentlichung der Zahlen im Minus, wobei Heidelberg Materials trotz Rekordzahlen aufgrund der Debatte über EU-Klimaregeln Verluste verzeichnet.
Erwartungen und politischer Kontext
Die Marktteilnehmer warten gespannt auf die Quartalszahlen von Nvidia, die als Schlüsselindikator für die Tech-Euphorie gelten. US-Präsident Donald Trumps Rede zur Lage der Nation hatte wenig Einfluss auf die Kurse, da er seine Zollpolitik verteidigte, aber keine neuen Details nannte. Insgesamt treten Sorgen um US-Zölle vorerst in den Hintergrund, während KI-Themen und politische Faktoren wie Klimaregeln das Geschehen dominieren, wie der Fall Heidelberg Materials zeigt, wo Klimapolitik handfeste wirtschaftliche Folgen hat.
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