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Inland 19.04.2026, 09:23

Erpressungsversuch mit Rattengift in Babynahrung: Suche nach zweitem Glas

In Österreich wurde Rattengift in einem Hipp-Babynahrungsglas nachgewiesen, ein Kunde entdeckte es in Schützen am Gebirge.

Wichtige Fakten

  • In Österreich wurde Rattengift in einem Hipp-Babynahrungsglas nachgewiesen, ein Kunde entdeckte es in Schützen am Gebirge.
  • Die Polizei vermutet einen Erpressungsversuch gegen Hipp und sucht nach einem zweiten möglicherweise verseuchten Glas.
  • Hipp rief sein Sortiment in österreichischen Spar-Supermärkten zurück, da der Verzehr lebensgefährlich sein kann.
  • Verdächtige Gläser haben einen weißen Aufkleber mit rotem Kreis am Boden oder beschädigte Deckel.
  • Auch in Tschechien und der Slowakei wurden verdächtige Gläser mit Gift sichergestellt.

Erpressungsversuch mit Rattengift

In Österreich ist ein mit Rattengift verseuchtes Gläschen Hipp-Babynahrung gefunden worden, wie die Polizei im Burgenland mitteilte. Ein Kunde entdeckte das Glas mit der Sorte "Karotten mit Kartoffeln" (190 Gramm) in Schützen am Gebirge, wobei nichts davon verzehrt wurde. Laut der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) handelt es sich um einen Erpressungsversuch gegen den Babynahrungshersteller Hipp, der durch einen Hinweis aus Deutschland angestoßen wurde.

Suche nach weiteren Gläsern

Die Polizei sucht nach einem zweiten möglicherweise vergifteten Glas, das laut kriminaltaktischen Quellen im Umlauf sein könnte. Verdächtige Gläser können an einem weißen Aufkleber mit rotem Kreis am Glasboden erkannt werden, zudem sind beschädigte oder bereits geöffnete Deckel ein Warnzeichen. Hipp hatte sein Sortiment in österreichischen Spar-Supermärkten bereits zurückgerufen und warnte, dass der Verzehr lebensgefährlich sein kann.

Internationale Ermittlungen

Die Ermittlungen wurden durch Hinweise aus Deutschland intensiviert, und es gibt Berichte über sichergestellte verdächtige Gläser in Tschechien und der Slowakei, wo Laboruntersuchungen ebenfalls Gift nachwiesen. Die Polizei betont, dass es sich um einen externen kriminellen Eingriff handelt, und die Untersuchungen laufen weiter, während Eltern aufgefordert werden, verdächtige Produkte nicht zu konsumieren.

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