EU genehmigt Milliardenhilfe für die Ukraine zum Unabhängigkeitstag
Wichtige Fakten
- • EU genehmigt 6,1 Mrd. Euro Militärhilfe für Ukraine.
- • Großbritannien übergibt Blueprints für Storm-Shadow-Raketen.
- • Am 24. August: Ukraine feiert 35. Unabhängigkeitstag.
- • Mehrere Staats- und Regierungschefs reisen nach Kiew.
EU-Hilfspaket und Staatsbesuche
Am 24. August 2026, dem 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine, hat die EU neue Rüstungshilfen in Höhe von 6,1 Milliarden Euro genehmigt. Die Mittel sollen für Flugabwehrsysteme, Raketen, Munition und Radaranlagen verwendet werden, wie die EU-Kommission mitteilte. Hintergrund sind die verstärkten russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen. Die Finanzhilfen sind Teil eines größeren Darlehens von bis zu 90 Milliarden Euro, wovon 60 Milliarden für Militärhilfe vorgesehen sind.
Britische Unterstützung und deutsche Symbolik
Der neue britische Premierminister Andy Burnham besuchte Kiew und übergab der Ukraine freigegebene Baupläne für Komponenten von Marschflugkörpern. Er betonte die unerschütterliche Unterstützung Großbritanniens. Bundesaußenminister Johann Wadephul besuchte die Ukraine zum vierten Mal und machte sich ein Bild von der Lage an der Front bei Charkiw. Er versprach, sich intensiv für weitere Abfangraketen einzusetzen. Bundeskanzler Friedrich Merz nahm per Video an den Gesprächen der 'Koalition der Willigen' teil und sicherte Solidarität zu.
Lage vor Ort und Unabhängigkeitsfeierlichkeiten
In Kiew und anderen Städten gab es keine großen Feierlichkeiten, aber Konzerte und Marathonläufe. Selenskyj appellierte in einer Videobotschaft an die Einheit. Russland droht mit Angriffen, auch auf neue Ziele in Großbritannien wegen der Raketentechnologie. Die Ukraine kämpft weiter um den Schutz ihrer Lufträume, insbesondere da Patriotsysteme begrenzt sind.
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