Griffin droht New York nach Luxussteuer-Video mit Job-Abzug
Wichtige Fakten
- • New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani will eine Luxussteuer auf Zweitwohnungen einführen.
- • Milliardär Ken Griffin fühlt sich durch Mamdanis Social-Media-Video bloßgestellt.
- • Griffin droht damit, in den nächsten zehn Jahren mehr Jobs nach Miami zu verlagern.
Hintergrund des Steuerstreits
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani will ein zentrales Wahlversprechen umsetzen: eine zusätzliche Steuer auf Luxus-Zweitwohnungen. In einem viralen Video informiert er vor einem Nobelgebäude am Central Park über die geplante Maßnahme. Das Penthouse in diesem Gebäude gehört Hedgefonds-Milliardär Ken Griffin, der es für rund 238 Millionen US-Dollar erwarb – die teuerste jemals in den USA verkaufte Wohnimmobilie. Mamdani nennt Griffin namentlich, was diesen empört: Er sehe sich durch die öffentliche Namensnennung in Gefahr gebracht, da erst kürzlich ein CEO in der Nachbarschaft ermordet wurde.
Griffins Reaktion und Konsequenzen
Ken Griffin, ohnehin kein Befürworter von Mamdanis Politik der höheren Steuern für Reiche, zieht bereits Konsequenzen. Sein Investmentunternehmen Citadel werde in den kommenden zehn Jahren deutlich mehr Arbeitsplätze in Miami schaffen – als direkte Folge des Videos. Allerdings hatte Griffin den Hauptsitz von Citadel bereits zuvor nach Miami verlegt. Experten der Citizens Budget Commission weisen darauf hin, dass New York innerhalb von 15 Jahren 31 Prozent seiner Millionäre verloren habe, was Steuereinnahmen in Milliardenhöhe koste.
Mamdanis Position und Ausblick
Mamdani reagiert zurückhaltend auf Griffins Kritik: Er wünsche allen New Yorkern Erfolg, betont aber die Notwendigkeit einer Steuerreform. Das derzeitige System belohne extremen Reichtum und benachteilige arbeitende Menschen. Trotz des Disputs hält Griffin an einem Sechs-Milliarden-Dollar-Projekt in der Park Avenue fest, was zeigt, dass eine völlige Abwendung von New York wohl nicht in Griffins Interesse ist.
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