Große Demonstration in Köln gegen sexualisierte Gewalt
Wichtige Fakten
- • Über 5.200 Teilnehmer demonstrierten in Köln gegen sexualisierte Gewalt.
- • Auslöser waren Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen Christian Ulmen.
- • Forderungen umfassen strengere Gesetze und besseren Opferschutz.
- • Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat Ermittlungen wieder aufgenommen.
- • Anwälte von Christian Ulmen bestreiten Deepfake-Vorwürfe.
Kundgebung und Forderungen
In Köln demonstrierten am 28. März 2026 mehr als 5.200 Menschen gegen sexualisierte Gewalt, weit über die angemeldeten 500 Teilnehmer hinaus. Die Organisatoren forderten strengere Gesetze, höhere Strafen für Täter und besseren Schutz für Opfer, insbesondere im digitalen Bereich, wobei sie auf Schildern auf das spanische Modell des Opferschutzes verwiesen.
Hintergrund und Ermittlungen
Auslöser der Demonstration waren Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen, der ihr zufolge Fake-Profile erstellt und pornografisches Material verbreitet haben soll. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat Ermittlungen wieder aufgenommen, nachdem ein Anfangsverdacht bestätigt wurde, während Ulmens Anwälte Deepfake-Vorwürfe bestreiten und rechtliche Schritte ankündigen.
Weitere Entwicklungen
Die Demonstration war Teil einer Reihe von Protesten gegen sexualisierte Gewalt in Städten wie Berlin, Münster und Hamburg, wo Fernandes selbst auftrat, und hat die Debatte über digitale Gewalt und Opferschutz in Deutschland weiter angeheizt.
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