Iran-Krieg treibt britische Hypothekenzinsen in die Höhe: Millionen Hausbesitzer betroffen
Wichtige Fakten
- • 5,1 Mio. Hausbesitzer rechnen bis 2028 mit höheren Hypothekenzahlungen.
- • Die Bank of England korrigierte ihre Prognose um 1 Mio. nach oben.
- • Typische Zusatzkosten: 45 Pfund monatlich für Festzins-Abläufer.
- • 750.000 Kunden unter 3% Zins zahlen im Schnitt 170 Pfund mehr pro Monat.
- • Iran-Krieg schloss die Straße von Hormus, trieb Ölpreis und Inflation.
Mehr Hausbesitzer von höheren Hypotheken betroffen
Der Iran-Krieg führt zu einer deutlichen Verschärfung der Hypothekenkosten für britische Hausbesitzer. Laut der neuesten Finanzstabilitätsbericht der Bank of England müssen über fünf Millionen Haushalte bis Ende 2028 mit steigenden Monatsraten rechnen, eine Million mehr als noch im Dezember prognostiziert. Zwar sei der Anstieg moderater als in den Vorjahren, doch vor allem Kunden mit Niedrigzinsverträgen unter 3 Prozent seien betroffen und müssten mit durchschnittlich 170 Pfund Mehrbelastung pro Monat rechnen.
Ursache: Kosten des Iran-Kriegs
Grund für die Entwicklung ist die Schließung der Straße von Hormus durch den Iran-Krieg, die etwa ein Fünftel der globalen Energieversorgung lahmlegt. Treibstoff- und Gaspreise stiegen drastisch, die Inflation zog an, und die Zentralbanken mussten die Leitzinsen anheben. Die durchschnittliche zweijährige Festhypothek stieg von 4,83 Prozent auf 5,9 Prozent im April, fiel aber zuletzt leicht auf 5,49 Prozent. Der Bericht zeigt die schwierige wirtschaftliche Lage, in der der designierte Labour-Premier Andy Burnham das Land übernimmt.
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