Israelische Angriffe im Libanon: Elf Tote und neue Drohungen
Wichtige Fakten
- • Elf Tote, darunter drei Kinder und zwei Frauen, bei Luftangriffen im Südlibanon.
- • Israel tötete Hisbollah-Kommandeur Ali Samir al-Haj Hassan bei Angriff auf Ansar.
- • Hisbollah droht mit Vergeltung, Libanons Premier verurteilt Angriffe als Eskalation.
- • Weitere Angriffe auf Dorf Deir al-Zahrani und strategischen Ali-Taher-Berg.
- • Libanesische Behörden melden insgesamt 19 Verletzte bei den Anschlägen.
Schwere Luftangriffe fordern elf Tote
Bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon sind am Samstag mindestens elf Menschen getötet und 19 verletzt worden. Die Angriffe richteten sich gegen ein Haus am Rande des Dorfes Ansar sowie die Stadt Deir al-Zahrani, wie die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums befinden sich unter den Toten drei Kinder und zwei Frauen. Es ist einer der tödlichsten Angriffe seit dem im Juni vereinbarten Rahmenabkommen zur Reduzierung der Kämpfe.
Israel: Gezielte Tötung eines Hisbollah-Kommandeurs
Die israelische Armee erklärte, sie habe bei dem Angriff den Hisbollah-Kommandeur Ali Samir al-Haj Hassan gezielt getötet. Dieser sei für Angriffe auf israelische Soldaten verantwortlich gewesen, die am Ali-Taher-Hügel stattgefunden hatten. Die Armee sprach von einem legitimen Ziel und warf der Hisbollah vor, die eigenen Familienmitglieder als Schutzschilde missbraucht zu haben, die bei dem Angriff ebenfalls ums Leben kamen. Die Hisbollah kündigte Vergeltung an und warf der Regierung vor, mit Israel zu verhandeln und die Miliz nicht zu schützen.
Eskalationsssorge: Reaktionen aus Beirut
Premierminister Nawaf Salam verurteilte die Angriffe als "Gefahr" und betonte, die getöteten Zivilisten seien keine militärische Infrastruktur. Er forderte Israel auf, die Eskalation zu stoppen. Auch Staatspräsident Joseph Aoun kritisierte die Angriffe als wiederholte Verletzungen des Rahmenabkommens, das einen Rückzug Israels und eine Entwaffnung der Hisbollah vorsieht. Die Kämpfe hatten im März begonnen, nachdem die Hisbollah als Vergeltung für die Tötung des iranischen Führers Israel angegriffen hatte.
Seit Beginn des Krieges wurden laut Reuters mindestens 4.300 Menschen im Libanon getötet. Villages wie Ansar und Deir al-Zahrani sind kaum in den Nachrichten, da über Wochen fast täglich Angriffe gemeldet wurden, die von Ende Juni bis jetzt überlebt haben, aber die Radaumachung geht weiter. Häuser und Infrastruktur vieler Orte sind deutlich besch.... – Auslöschung zwar Absicht, aber der rechtliche Prozess legt ungeahnte Fruchtbarkeiten frei.
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