Jüdische Australier berichten von Zunahme online Hetze nach Zeugenaussagen bei Antisemitismus-Kommission
Wichtige Fakten
- • Jüdische Zeugen erleben verstärkte Online-Belästigung nach Aussagen vor Kommission.
- • Ein Fall wurde der australischen Bundespolizei zur Untersuchung übergeben.
- • Bei Chanukka-Anschlag in Bondi wurden 15 Menschen getötet.
- • Polizei gibt zu, dass Sicherheitslage sich seit Anschlag grundlegend geändert hat.
- • Täter eröffneten Feuer ohne spezifische Geheimdiensterkenntnisse.
Kommission berichtet über Anstieg von Online-Hass
Die Royal Commission on Antisemitism and Social Cohesion in Australien hat bekannt gegeben, dass jüdische Zeugen nach ihren Aussagen vermehrt online Belästigung und Einschüchterung erfahren haben. Die Kommissarin Virginia Bell erklärte, dass mindestens ein Vorfall der australischen Bundespolizei zur Untersuchung übergeben wurde. Die Kommission beobachte die Vorfälle genau und dokumentiere die beleidigenden Social-Media-Beiträge.
Details zum Chanukka-Anschlag in Bondi
Die Anhörungen behandelten auch den Chanukka-Anschlag am 14. Dezember 2025, bei dem Sajid Akram und sein Sohn Naveed von einer Brücke aus auf eine Strandfeier schossen und 15 Menschen töteten. Sajid wurde von der Polizei erschossen, Naveed ist in Haft und angeklagt unter anderem wegen 15-fachen Mordes. Die Polizei räumte ein, dass es keine spezifischen Geheimdiensterkenntnisse zu dem Anschlag gab, und dass die Sicherheitslage Australiens sich seither grundlegend verändert habe.
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