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Politik 21.06.2026, 09:03 Aktualisiert: 21.06.2026, 23:01

Starmer vor Rücktritt: Kabinett drängt auf Ablösung

Starmer will wohl am Montag Zeitplan für Rücktritt verkünden.

Wichtige Fakten

  • Starmer will wohl am Montag Zeitplan für Rücktritt verkünden.
  • Andy Burnham hat 300 Abgeordnete hinter sich, gilt als Favorit.
  • Peter Kyle räumte ein: Starmer denkt über politische Realitäten nach.
  • Trump sagt Starmers Rücktritt auf Truth Social voraus.
  • Wes Streeting erwägt weiterhin eigene Kandidatur.

Rücktrittsankündigung nun so gut wie sicher

Der britische Premierminister Keir Starmer steht offenbar unmittelbar vor der Ankündigung seines Rücktritts. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Medien, darunter BBC und Guardian, wird er voraussichtlich am Montag vor der Downing Street einen Zeitplan für seinen Abgang vorstellen. Geschäftssekretär Peter Kyle, ein enger Verbündeter, räumte gegenüber der BBC ein, dass Starmer angesichts der politischen Realitäten über seine Zukunft nachdenke: „Ich will nicht unrealistisch sein. Es gibt Kräfte, die den Premierminister herausfordern.“ Es wird erwartet, dass Starmer noch im Amt bleibt, aber einen geordneten Übergang bis zum Herbst plant, möglicherweise bis zur Labour-Parteikonferenz Ende September.

Burnham als designierter Nachfolger

Der designierte Nachfolger ist Andy Burnham, der die Nachwahl in Makerfield mit einem Erdrutschsieg gewann. Seine Unterstützer berichten, dass bereits 300 Labour-Abgeordnete hinter ihm stehen – fast die gesamte Fraktion. Auch führende Kabinettsmitglieder wie Außenministerin Yvette Cooper, Innenministerin Shabana Mahmood und Verkehrsministerin Heidi Alexander haben Starmer dem Vernehmen nach privaten Rat gegeben, sich zurückzuziehen. Ein Kabinettsminister sagte dem Guardian: „Die Sichtweise, dass Rücktritte nötig sein würden, hat sich gewandelt. In den letzten 12 bis 14 Stunden scheint ein Sinneswandel eingetreten zu sein.“ US-Präsident Donald Trump kommentierte die Entwicklung auf Truth Social und erklärte: „Keir Starmer wird als Premierminister zurücktreten. Er hat in Einwanderungs- und Energiepolitik versagt. Ich wünsche ihm alles Gute!“ Eine formelle Stichwahl ist zwar noch möglich, da Wes Streeting seine Kandidatur in Aussicht stellt, doch viele Beobachter halten dies angesichts von Burnhams überragender Unterstützung für unwahrscheinlich.

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