Klimaforscher von Militärakademie West Point entlassen
Wichtige Fakten
- • Klimaforscher am West Point entlassen.
- • Widerstand gegen Unterrichtsverbot.
- • Klage wegen Verletzung der Meinungsfreiheit.
- • Trump-Administration im Fokus.
- • Professoren ohne Kündigungsschutz gefährdet.
Entlassung nach Weigerung
Der einzige Klimawissenschaftler an der US-Militärakademie West Point, Dr. Adam Kalkstein, wurde nach seiner Weigerung entlassen, den menschengemachten Klimawandel nicht mehr zu unterrichten. In einer Klage wird ihm zufolge die Anordnung als 'unmoralisch und potenziell illegal' bezeichnet. Kalkstein betonte: 'Es wäre so, als würde man Jura lehren, ohne die Verfassung erwähnen zu dürfen.'
Feuergefecht mit Dekan
Bei einem Treffen mit dem damaligen Dekan Brigadegeneral Shane Reeves im November eskalierte der Konflikt, als Reeves ankündigte, Donald Trump als Oberbefehlshaber würde die Agenda von West Point festlegen. Kalkstein hat 17 Jahre lang Kadetten unterrichtet.
Politischer Kontext
Die Trump-Administration versucht, die akademische Freiheit an Militärinstitutionen einzuschränken. Der zweite Fall eines Wissenschaftlers, Tim Bakken, zeigt einen ähnlichen Vorfall. Demonstrationsrecht auf dem Campus wurde durch die Kontroverse um Trumps Haltung zum Klimawandel verschärft. Zahlen: Trumps Kabinett wiederholt immer wieder seine Zweifel am menschengemachten Klimawandel und sein Umweltberater verweist auf angebliche politische Motive in der Wissenschaft. Der West Point betont die Notwendigkeit, Militärausbildung den militärischen Anforderungen anzupassen.
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