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Politik 07.08.2026, 07:00 Aktualisiert: 07.08.2026, 12:03

Kolumbien: ELN bereitet sich auf neue Offensive vor

Kolumbiens neuer Präsident De la Espriella will die Friedensgespräche beenden.

Wichtige Fakten

  • Kolumbiens neuer Präsident De la Espriella will die Friedensgespräche beenden.
  • Die ELN hat rund 6.300 Kämpfer und Unterstützer.
  • Die ELN verfügt über moderne Gewehre und Drohnen.
  • Bei einem Autobombenanschlag der ELN wurden 15 Menschen verletzt.
  • Die ELN finanziert sich durch Steuern auf illegalen Bergbau und Holzeinschlag.

Kolumbiens 62-jähriger bewaffneter Konflikt steht vor einem neuen Kapitel: Der neue Präsident Abelardo de la Espriella hat angekündigt, die Friedensgespräche zu beenden und eine militärische Offensive gegen die letzte linksgerichtete Guerillagruppe des Landes, die ELN, zu starten. Die ELN beteuert, bereit zu sein und auf Offensiven in Städten und im ländlichen Raum zu reagieren.

Die ELN kontrolliert Gebiete wie den Pacific-Department Chocó und finanziert sich durch Steuern auf illegalen Goldabbau und Holzeinschlag. Die Truppe hat sich modernisiert und verfügt über Sturmgewehre sowie Drohnen. Die USA geben ihr Militär eine neue Rolle im Kampf gegen den "Naroterrorismus" in ganz Amerika.

Die ELN sieht sich als Avantgarde der Armen und glaubt, dass kolumbianische Regierungen nie grundlegende Reformen durchführen werden. Nach dem Scheitern der Friedensprozesse fürchten Analysten eine Eskalation des Konflikts.

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