Kolumbien wählt neuen Präsidenten: Richtungsentscheidung über Friedensprozess
Wichtige Fakten
- • Kolumbien wählt neuen Präsidenten nach Amtsinhaber Petro nicht mehr antritt.
- • Dreikampf zwischen linkem Kandidaten Iván Cepeda und zwei rechten Herausforderern.
- • Wahl bestimmt über Petros Friedenspolitik gegenüber bewaffneten Gruppen.
Wahl in Kolumbien: Drei Kandidaten im Ringen um die Präsidentschaft
Kolumbien wählt heute einen neuen Präsidenten. Amtsinhaber Gustavo Petro tritt nicht mehr an. Der Wahlkampf war geprägt von der Frage nach dem richtigen Umgang mit bewaffneten Gruppen. Petros Politik des "vollständigen Friedens" wird von rechten Kandidaten abgelehnt.
Iván Cepeda: Kontinuität der Friedenspolitik
Der Menschenrechtsanwalt und Petro-Vertraute Iván Cepeda führt in Umfragen knapp. Er will die Friedensverhandlungen fortsetzen und setzt auf Dialog. Seine typische Wählerschaft ist die urbane, progressive Mittelschicht.
Abelardo de la Espriella und Paloma Valencia: Härte gegen Gruppen
Rechte Kader wie de la Espriella (der "Tiger") und Valencia versprechen ein hartes Durchgreifen und eine enge Anlehnung an die USA. Sollte keiner die absolute Mehrheit erreichen, kommt es im Juni zur Stichwahl.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.