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Iran-Krieg: Globale Düngemittel- und Treibstoffkrise spitzt sich zu
Düngemittelpreise stiegen seit Kriegsbeginn um 60-70%.
Wichtige Fakten
- • Düngemittelpreise stiegen seit Kriegsbeginn um 60-70%.
- • Yara-CEO warnt vor globaler Versteigerung von Nahrungsmitteln.
- • Äthiopien und Kenia sind besonders von Düngemittelknappheit betroffen.
- • Benzinpreis in Kalifornien erreicht 6,06 Dollar pro Gallone.
- • US-Verbraucher zahlten 21,7 Milliarden Dollar mehr für Benzin.
Globale Düngemittelkrise bedroht Nahrungsproduktion
Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormuz gefährden die weltweite Düngemittelversorgung. Svein Tore Holsether, CEO des Düngemittelherstellers Yara, warnt vor einer „globalen Versteigerung“ von Nahrungsmitteln, bei der die ärmsten Länder leer ausgehen. Seit Kriegsbeginn sind die Preise für Harnstoff um 60 bis 70 Prozent gestiegen. Besonders betroffen sind Länder in Subsahara-Afrika wie Äthiopien und Kenia, die stark auf Düngemittelimporte angewiesen sind. Yara hat bereits Produktionsausfälle zu verzeichnen, da Länder wie Katar die Ammoniakproduktion eingestellt haben. Ohne Unterstützung der internationalen Gemeinschaft droht eine Hungerkrise.Steigende Benzinpreise in den USA
Der Iran-Krieg treibt auch die Benzinpreise in die Höhe. In Kalifornien stieg der Durchschnittspreis auf 6,06 Dollar pro Gallone, national auf 4,39 Dollar. Laut GasBuddy haben US-Verbraucher seit März 21,7 Milliarden Dollar mehr für Benzin ausgegeben. Der Anstieg von 44 Prozent seit Ende Februar belastet besonders Haushalte und Unternehmen. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom kritisierte US-Präsident Trump für die „Iran-Kriegssteuer“. Experten warnen vor weiteren Preisspitzen.Das könnte Sie auch interessieren
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