Trump attackiert Merz nach Iran-Kritik: „Weiß nicht, wovon er spricht“
Wichtige Fakten
- • Trump greift Merz verbal an: er wisse nicht, wovon er spreche.
- • Merz hatte den USA fehlende Strategie im Iran-Krieg vorgeworfen.
- • Nur 34 % der US-Amerikaner billigen Trumps Amtsführung.
- • VAE verlässt OPEC zum 1. Mai aus eigener strategischer Vision.
- • Russische Superyacht „Nord“ passiert Hormus ohne Einwände.
Streit zwischen Trump und Merz eskaliert
US-Präsident Donald Trump hat die Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz am Iran-Krieg scharf zurückgewiesen. Auf Truth Social schrieb Trump, Merz wisse nicht, wovon er spreche, und unterstellte ihm fälschlicherweise, er sei für iranische Atomwaffen. Merz hatte den USA zuvor bei einer Schulveranstaltung vorgeworfen, keine Strategie im Iran-Konflikt zu haben. Zugleich bekräftigte Trump seine nicht verifizierten Behauptungen, Iran befinde sich im „Zustand des Zusammenbruchs“ und bitte um Öffnung der Straße von Hormus.
Golfregion im Umbruch
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihren Austritt aus der OPEC zum 1. Mai angekündigt, was eine Zäsur für das Ölkartell darstellt. Nach tagelanger Blockade gelang der russischen Superyacht „Nord“ des Oligarchen Alexei Mordaschow unbehelligt die Passage durch die Straße von Hormus – offenbar ohne Widerstand beider Konfliktparteien.
Humanitäre Lage und Umfragen
Laut Reuter/Ipsos-Umfrage sank Trumps Zustimmungswert auf 34 Prozent, die Teuerung belastet seine Wählerbasis. Ungeachtet monatelanger Kampfhandlungen bleibt die Waffenruhe im Süden Libanons brüchig; Israel ordnete Evakuierungen in 16 Dörfern an. Die Zahl der Toten im Gazastreifen stieg laut Gesundheitsministerium seit Oktober 2023 auf mindestens 72.594.
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