Linnemann will Rentenkürzungen für Pflegende stoppen
Wichtige Fakten
- • Linnemann will geplante Rentenkürzungen für pflegende Angehörige stoppen.
- • Warkens Sparplan sieht 30 Prozent weniger Rentenbeiträge für Pflegende vor.
- • Einsparungen von 1,8 Milliarden Euro waren für 2027 geplant.
- • GKV, SoVD und Patientenschutz begrüßen Linnemanns Ankündigung.
Linnemann kündigt Korrektur an
Der neue Gesundheitsminister Carsten Linnemann will die Sparpläne seiner Vorgängerin Nina Warken bei der Rente pflegender Angehöriger korrigieren. Er lehnt die geplanten Kürzungen der Rentenbeiträge ab, die die Pflegekassen für pflegende Angehörige zahlen. Diese könnten nach den Plänen von Warken auf 70 Prozent der bisherigen Beträge reduziert werden, um die Pflegeversicherung zu stabilisieren. Linnemann bezeichnete pflegende Angehörige als "Alltagshelden Deutschlands" und will die Rentenpunkte vollständig erhalten.
Reaktionen und Ausblick
Bereits zuvor hatten Gesundheitsexperten und Politiker von CDU, CSU und SPD Kritik an den Plänen geäußert. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen, der Sozialverband SoVD und die Deutsche Stiftung Patientenschutz begrüßten die Ankündigung Linnemanns. Nun berät die Koalition über eine Gegenfinanzierung der Maßnahmen.
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