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Politik 06.08.2026, 02:00 Aktualisiert: 06.08.2026, 18:01

Ukraine meldet Angriffe auf russische Ölraffinerien und黑海 Ziele

Ukraine griff Ölraffinerien in Baschkortostan und Jaroslawl sowie Schwarzmeer-Ziele an.

Wichtige Fakten

  • Ukraine griff Ölraffinerien in Baschkortostan und Jaroslawl sowie Schwarzmeer-Ziele an.
  • Laut Selenskyj liegen diese Ziele bis zu 1300 Kilometer von der Grenze entfernt.
  • Bei einem russischen Angriff auf Kiew wurden mindestens 17 Menschen getötet.
  • US-Patriot-Raketenbestand fiel von 2330 auf geschätzte 759-827 sinkt.
  • Kölner Blau-Gelbes Kreuz schickt das 1000. Rettungsfahrzeug in die Ukraine.

Ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben erfolgreich zwei bedeutende Ölraffinerien in Russland sowie Schiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass die Raffinerien in Baschkortostan und Jaroslawl bis zu 1.300 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegen. Der Gouverneur von Jaroslawl, Michail Jewrajew, bestätigte einen Brand auf dem Gelände der Raffinerie Slavneft-Janoslawl nach dem, was er als den „größten feindlichen Drohnenangriff“ bezeichnete, bei dem 93 Drohnen abgefangen wurden, aber vier Menschen verletzt wurden. Die Ukraine verfolgt mit den Angriffen das Ziel, die Öleinnahmen Moskaus zu schmälern, die zur Finanzierung des Krieges dienen.

Schwarzes Meer und Hafenstädte im Visier

Zudem meldete die Ukraine erfolgreiche Treffer auf zwei militärische Patrouillenboote und Schattenflotten-Tanker im Schwarzen Meer. In der Hafenstadt Odessa wurden bei russischen Angriffen zwei Trockenfrachtschiffe getroffen, wobei eine Person getötet wurde. Die Schifffahrt bleibt hochriskant, während die Ukraine ihre Verteidigungsfähigkeiten im Schwarzen Meer ausbaut. In der südlichen Stadt Cherson fiel nach einem Angriff auf ein kritisches Infrastrukturobjekt die gesamte Stromversorgung aus, und das Internet war zeitweise fast komplett unterbrochen.

Luftverteidigung und internationale Reaktionen

Angesichts der Tatsache, dass die Ukraine keinen einzigen ballistischen Raketenangriff abfangen konnte, forderte Selenskyj die Alliierten dringend auf, die Lieferung von Patriot-Raketen zu erhöhen. Die USA prüfen derzeit eine Lizenz, doch deren Umsetzung würde Jahre dauern. Berichten zufolge ist die Munitionslage auch in den USA angespannt, doch Präsident Trump dementierte und kündigte an, Leaker „lange Haftstrafen“ auszusetzen. Trotz dieser Schwierigkeiten setzt die humanitäre Hilfe aus Deutschland fort: Der Kölner Verein Blau-Gelbes Kreuz entsendet gerade das tausendste Rettungsfahrzeug in die Ukraine, und rund 50 Millionen Euro an Spenden wurden gesammelt, um die Bevölkerung im Winter zu unterstützen.

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