Marode Polizeiwachen: GdP fordert Milliarden für Sanierung
Wichtige Fakten
- • Jede dritte Dienststelle der Bundespolizei ist marode.
- • GdP kritisiert Schimmel, undichte Dächer und fehlende Büros.
- • Sanierungen werden laut GdP immer wieder verschoben.
- • GdP startet Kampagne für mehr Geld von Innenminister Dobrindt.
- • Zustand der Wachen sei eine Frage der öffentlichen Sicherheit.
Kritik an maroden Polizeiwachen
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) beklagt den schlechten Zustand vieler Dienststellen der Bundespolizei. Laut GdP-Bundespolizeichef Andreas Roßkopf habe „so gut wie jede dritte Dienststelle erhebliche Mängel“ oder sei marode. Es fehlten Büros, Unterkünfte, Parkflächen und zeitgemäße Sozialräume; zudem seien Gebäude oft von Schimmel, Ungeziefer und undichten Dächern betroffen.
Forderungen an den Innenminister
Roßkopf sagte der Rheinischen Post: „Es kann nicht sein, dass über moderne Sicherheitsarchitektur gesprochen wird, während Polizeibeschäftigte mit Eimern unter tropfenden Decken stehen.“ Die GdP fordere daher finanzielle Mittel für Sanierungen und Neubauten – „keine Luxusforderung, sondern eine Frage von Respekt, Motivation und öffentlicher Sicherheit“. In dieser Woche startet die Gewerkschaft eine Kampagne, um von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) mehr Geld zu fordern.
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