Massie warnt vor "Trump-Enttäuschungs-Syndrom" nach Niederlage bei Vorwahl
Wichtige Fakten
- • Thomas Massie verlor GOP-Vorwahl gegen Trump-Unterstützten Ed Gallrein.
- • Massie warnt vor "Trump-Enttäuschungs-Syndrom" unter Wählern.
- • Er sieht große Wählergruppen durch Trumps Politik entfremdet.
- • Massie hält Abweichung von Parteilinie für "völlig wertvoll".
Hintergrund der Niederlage
Der republikanische Kongressabgeordnete Thomas Massie aus Kentucky verlor seine Vorwahl gegen den von Donald Trump unterstützten Herausforderer Ed Gallrein. Massie hatte sich mehrfach gegen Trump gestellt, unter anderem beim Vorgehen gegen den Iran, bei Staatsausgaben und der Veröffentlichung der Epstein-Akten. Trump persönlich war nach Kentucky gereist, um gegen Massie zu kämpfen, den er als „Idioten" und „Verräter" bezeichnete. Der Vorwahlkampf war der teuerste in der Geschichte der US-Kongressvorwahlen.
Warnung vor Folgen für die Partei
In einem Interview mit NBC warnte Massie, dass Trump durch sein Vorgehen viele Wähler „entmündigt" habe und dies den Republikanern im November schaden könnte. Er sprach von einem „Trump-Enttäuschungs-Syndrom" unter rechten Wählern. Konkret nannte er die „Make America healthy again"-Bewegung, Haushaltskonservative und Kriegsgegner. Die Partei habe Teile der Trump-Koalition vergrault.
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