Massive russische Luftangriffe auf Ukraine fordern weitere Todesopfer
Wichtige Fakten
- • Russland setzte 29 Raketen und 480 Drohnen gegen die Ukraine ein.
- • Mindestens acht Menschen kamen ums Leben, darunter zwei Kinder.
- • Besonders schwer traf es die ostukrainische Stadt Charkiw.
- • Die Energieversorgung war ein Hauptziel der Angriffe.
- • Präsident Selenskyj forderte erneut mehr westliche Unterstützung bei der Luftabwehr.
Angriff mit Raketen und Drohnen
Russland hat die Ukraine erneut mit massiven Luftangriffen überzogen, bei denen nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj 29 Raketen – fast die Hälfte davon ballistisch – und 480 Drohnen, meist vom Typ Shahed, zum Einsatz kamen. Betroffen waren neben der Hauptstadt Kiew die zweitgrößte Stadt Charkiw sowie die Regionen Saporischschja, Odessa und Sumy, wobei die Energieversorgung ein Hauptziel der Angriffe war.
Schwerwiegende Folgen in Charkiw
Besonders schwer traf es die ostukrainische Stadt Charkiw, wo nach Angaben des Gouverneurs Oleh Synjehubow eine ballistische Rakete in ein fünfstöckiges Wohnhaus einschlug. Mindestens acht Menschen kamen nach jüngsten offiziellen Angaben ums Leben, unter ihnen zwei Kinder, und es gab mehr als zehn Verletzte. Auf veröffentlichten Fotos sind große Schäden an dem Gebäude zu sehen, und in Kiew rief Bürgermeister Vitali Klitschko die Bevölkerung wegen Raketenalarms zum Schutzsuchen auf.
Forderung nach Unterstützung
Präsident Selenskyj forderte die westlichen Partner erneut auf, die Ukraine stärker zu unterstützen, da Russland weiterhin versuche, Wohnungsbauten und kritische Infrastruktur zu zerstören. Seit mehr als vier Jahren verteidigt sich die Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg, und Kiew beklagt insbesondere einen Mangel an Flugabwehrraketen, weshalb mehr Hilfe bei der Luftverteidigung verlangt wird.
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