Messerattacke am Bahnhof Winterthur: Terrorverdacht
Wichtige Fakten
- • 31-Jähriger greift drei Passanten mit Messer an.
- • Täter war Schweiz-Türke, zuvor in Psychiatrie.
- • IS-Propaganda in Vergangenheit verbreitet.
- • Polizei geht von Terrorakt mit islamistischem Hintergrund aus.
- • Drei Verletzte, einer schwer; Täter festgenommen.
Am Morgen des 28. Mai 2026 griff am Bahnhof der Schweizer Stadt Winterthur ein 31-jähriger Mann drei Passanten mit einem Messer an und verletzte sie. Die Polizei nahm ihn fünf Minuten nach Alarm fest. Die drei Schweizer Opfer (28, 43, 52 Jahre) kamen ins Krankenhaus; einer musste am Oberschenkel operiert werden, zwei sind bereits zuhause.
Die Kantonspolizei Zürich behandelt die Tat als Terrorakt. Der mutmaßliche Täter besaß die schweizerische und türkische Staatsbürgerschaft, wurde in der Schweiz geboren und 2009 eingebürgert. Er war jedoch 2024 in die Türkei gezogen und angeblich erst kürzlich zurückgekehrt. Schon früher hatte er Propaganda für den Islamischen Staat (IS) verbreitet.
Wenige Tage vor der Tat meldete sich der Mann bei der Polizei mit wirren Aussagen; sie brachte ihn in eine psychiatrische Einrichtung. Auf ärztlichen Rat, er sei keine Gefahr, wurde er am Folgetag entlassen. Augenzeugen berichten, er habe bei der Attacke „Allahu Akbar“ gerufen. Sicherheitsdirektor Mario Fehr erklärte, der Täter habe eine „dschihadistisch motivierte Verwirrung“.
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