Meta unter Beschuss: AI-Tool nutzt Instagram-Bilder ohne Zustimmung
Wichtige Fakten
- • Muse Image kann Bilder mit KI aus Profilbildern erstellen.
- • Opt-out nur für öffentliche Konten über Einstellungen möglich.
- • Foxglove und Privacy International kritisieren fehlende Einwilligung.
- • Ofcom prüft KI-generierte Bilder mit Bezug zu realen Personen.
Meta's Muse-Image-Tool löst Datenschutzkontroverse aus
Metas neues KI-Tool Muse Image gerät in die Kritik, da es Bilder anderer Instagram-Nutzer ohne deren ausdrückliche Zustimmung für die Bildgenerierung verwendet. Das Tool, das über die Meta AI App, WhatsApp und Instagram Stories in den USA verfügbar ist, wandelt Texteingaben in Bilder um, indem es auch öffentlich zugängliche Profilbilder von Nutzern einbezieht.
Kritik von Datenschutzorganisationen
Donald Campbell von der Tech-Justiz-Organisation Foxglove bezeichnete die Funktion als "offensichtliches Rezept für eine Katastrophe" und wies auf die zunehmenden Fälle nicht-einwilligungsfähiger KI-generierter Bilder hin. Privacy International ergänzte, dass KI-Unternehmen persönliche Daten als "Rohmaterial zur Ausbeutung" betrachteten. Meta betont, Nutzer könnten über die Einstellungen die Nutzung ihrer Inhalte für KI-Funktionen deaktivieren (Opt-out), sofern sie ein öffentliches Konto haben.
Regulierung und Marktauswirkungen
Der Fall wird von Regulierungsbehörden wie Ofcom genau beobachtet, die bereits den Umgang mit KI-generierten Bildern auf Plattformen wie X überprüfen. Meta plant, das Tool auch für Facebook, Messenger und Werbetreibende verfügbar zu machen, was zusätzliche Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes aufwirft.
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