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Politik 18.05.2026, 03:52 Aktualisiert: 18.05.2026, 10:04

Nachwahl in Makerfield: Burnham tritt für Labour an

Andy Burnham wird voraussichtlich Labour-Kandidat bei der Nachwahl in Makerfield.

Wichtige Fakten

  • Andy Burnham wird voraussichtlich Labour-Kandidat bei der Nachwahl in Makerfield.
  • Die Times berichtet von Spannungen zwischen Burnham und Wes Streeting wegen Brexit.
  • Burnham will nicht mit Brexit-Reversierung kämpfen, sondern lokale Themen priorisieren.

Nachwahl in Makerfield: Burnham im Fokus

Die Nachwahl im Wahlkreis Makerfield, bei der der Greater Manchester Mayor Andy Burnham voraussichtlich für Labour antritt, bestimmt die Schlagzeilen der britischen Presse. Die 'Times' berichtet, dass Verbündete Burnhams dem früheren Gesundheitsminister Wes Streeting vorwerfen, die Wahl zu sabotieren, nachdem dieser sich für eine EU-Mitgliedschaft ausgesprochen hatte. Ein Vertrauter Burnhams wird zitiert, Streetings einzige Hoffnung auf eine Führungsrolle sei es, dass Burnham die Wahl verliere. Streeting-Lager hingegen sehen seine Haltung als unproblematisch, da Burnham ebenfalls für einen EU-Beitritt sei.

Strategie: Fokus auf lokale Themen

Laut 'Telegraph' wird Burnham nicht mit einer Anti-Brexit-Kampagne antreten, sondern sich auf lokale Anliegen konzentrieren. Seine Sprecherin betont, es gehe nicht um ein nationales Manifest. Die 'Guardian' zitiert Verbündete, die den Wahlkampf als 'riskant' bezeichnen; das Ergebnis werde über die politische Zukunft von Premier Keir Starmer und die 'Lebensfähigkeit' der gesamten Labour-Partei entscheiden. Die 'i Paper' berichtet, Starmer habe das Wochenende auf Chequers verbracht, um über seine Zukunft nachzudenken und zu prüfen, ob er die Regierung wiederbeleben oder einen Rücktrittsplan vorlegen solle.

Weitere Themen: Duchy of Cornwall und Panini-Album

Die 'Times' meldet zudem, dass Prinz William ein Fünftel seines Privatbesitzes, des Herzogtums Cornwall, verkaufen will, um in bezahlbaren Wohnraum und Naturschutz zu investieren. Die 'Guardian' erzählt die Geschichte eines 1970er-Panini-Stickerhefts, dessen Besitzer es nach 56 Jahren vervollständigte, indem er das fehlende Chile-Sticker für 150 Pfund kaufte.

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