Ölkonzerne wollen Offshore-Windausbau bremsen – Studie als Argument
Wichtige Fakten
- • BP und Total fordern Verzögerung des Offshore-Windausbaus um 16 Jahre.
- • Studie belegt bei Umsetzung könnte Stromertrag zeitweise um 30% sinken.
Hintergrund der Kontroverse
Die Ölkonzerne BP und Total Energies haben Milliarden in Offshore-Windparks investiert, versuchen nun aber, die Rahmenbedingungen nachträglich zu ändern. Sie fordern eine Verschiebung des Ausbaus um 16 Jahre, was nach einer Fraunhofer-Studie zu erheblichen Ertragseinbußen führen würde.
Die Argumentation der Konzerne
Die Unternehmen berufen sich auf sogenannte Abschattungseffekte und möchten den Ausbau verlangsamen, um ihre Flächen profitabler zu machen. Die Studie zeigt jedoch zeitweise Ertragsrückgänge von einem Drittel.
Politische Reaktionen und Kritik
Politiker von SPD und Grünen kritisieren den Vorstoß und warnen vor einer Verfehlung der Ausbauziele. Die Deutsche Umwelthilfe sieht eine gezielte Lobbyaktion vor der Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes.
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