Ölpreise steigen weiter – Iran-Krieg belastet Märkte
Wichtige Fakten
- • Brent-Öl kostet über 111 Dollar pro Barrel.
- • Ölpreise liegen 50 Prozent höher als vor Kriegsbeginn.
- • US-Präsident Trump skeptisch gegenüber Irans Vorschlag.
- • Vereinigte Arabische Emirate wollen OPEC am 1. Mai verlassen.
- • DAX schließt 0,3 Prozent tiefer bei 24.018 Punkten.
Stockende Verhandlungen treiben Ölpreise
Die stockenden Verhandlungen zur Beendigung des Iran-Kriegs schlagen sich am Ölmarkt nieder. Seit eineinhalb Wochen steigen die Preise wieder. Mit über 111 Dollar pro Barrel kostete Brent-Öl am Morgen des 28. April 2026 wieder so viel wie vor drei Wochen. Auch die US-Sorte WTI nähert sich der 100-Dollar-Marke. Damit liegen die Ölpreise rund 50 Prozent höher als vor Kriegsbeginn Ende Februar. Marktteilnehmer zeigen sich ernüchtert über die ausbleibenden Fortschritte.
Pattsituation an der Straße von Hormus
Nach US-Medienberichten sieht Präsident Donald Trump Teherans jüngsten Vorschlag skeptisch, der eine Öffnung der Straße von Hormus und ein Ende des Kriegs vorsieht. Das iranische Atomprogramm soll erst später verhandelt werden. Der Iran blockiert weiter die Schifffahrt, die USA halten an der Blockade iranischer Häfen fest. Sechs iranische Öltanker mussten zuletzt umkehren.
Auswirkungen auf Aktienmärkte
Der DAX schloss am 28. April 0,3 Prozent tiefer bei 24.018 Punkten. An den US-Märkten belasten enttäuschende Quartalszahlen von OpenAI die Tech-Stimmung. Die Woche bringt zudem Zinsentscheidungen der Fed und EZB, die voraussichtlich die Leitzinsen unverändert lassen werden. Die Bayer-Aktie verlor über vier Prozent nach einer Anhörung im Glyphosat-Rechtsstreit.
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