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One-Nation-Senator fordert Massendeportationen und nutzt Begriff der weißen Vorherrschaft
Roberts fordert Deportation von 200.000 Menschen, darunter 100.000 Studenten.
Wichtige Fakten
- • Roberts fordert Deportation von 200.000 Menschen, darunter 100.000 Studenten.
- • Er verwendet den Begriff 'Remigration', der von weißen Rassisten geprägt wurde.
- • One Nations offizielle Politik nennt 75.000 'illegale Migranten'.
- • Experten warnen vor extrem hohen Kosten und Fehlern solcher Aktionen.
- • Hanson unterstützt öffentlich Massendeportationen.
One-Nation-Senator fordert Massendeportationen
Der australische Senator Malcolm Roberts von der rechtspopulistischen One Nation hat in Podcast-Interviews die Deportation von 200.000 Personen gefordert, darunter 100.000 sogenannte illegale Einwanderer und 100.000 internationale Studenten, die ihre Visa überschritten hätten. Er verwendete dabei wiederholt den Begriff 'Remigration', der von weißen Rassisten für die gewaltsame Vertreibung nicht-weißer Menschen genutzt wird. One Nations offizielle Politik sieht lediglich die Abschiebung von 75.000 illegalen Migranten vor, Roberts Aussagen übertreffen diese Zahl deutlich.Reaktionen und Einordnung
Die Partei wurde von einer Anfrage zu Roberts' Äußerungen nicht beantwortet. Die ehemalige Einwanderungsbeamtin Abul Rizvi bezeichnete die Pläne als 'unerschwinglich teuer' und warnte vor Fehlern. Der Experte für Rechtsextremismus Kurt Sengul ordnete den Begriff 'Remigration' als rassistisch und auf ethnische Säuberung abzielend ein. One-Nation-Chefin Pauline Hanson hatte sich in einem TV-Interview positiv über Massendeportationen geäußert.Das könnte Sie auch interessieren
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